Led Lenser M7R, die taschenlampe für profis und "normalos"

[Trigami-Review]

eine taschenlampe sollte in keinem „guten haushalt“ fehlen. nur meistens ist es ja so, dass diese praktische lichtquelle gerade dann nicht funktioniert, wenn man das gute stück dringend braucht. oft sind die batterien leer, oder der akku ist nicht geladen, oder das ding ist einfach nur zu schwach und die lichtausbeute miserabel.

jetzt gibt es für dieses prob abhilfe von led lenser.

nämlich eine  erstaunlich helle taschenlampe mit led licht und einfacher bedienung und einer super durchdachten aufladestation: die led lenser M7R. nicht zu verwechseln mit der mt7.

diese high-end taschenlampe aus der m7 reihe von led lenser durfte ich testen.

letzte woche bekam ich also ein paket mit zwei led lenser m7r der firma zweibrüder optoelectronics.

die erste wie gesagt zum testen, die zweite zum verschenken.

aber dazu in einem anderen post mehr.

also schnell das paket geöffnet und alles inspiziert, was mir da so an inhalt entgegengrinste.

und wie ich es oft bei neuen „elektrogeräten“ mache, habe ich die bedienungsanleitung beiseite gelegt und intuitiv diese multifunktionale taschenlampe ausprobiert.

die m7r kommt übrigens in einem echt stabilen hardcase daher und alle teile sind wackel- und klapperfrei darin verstaut. ich habe zuerst das „herzstück“ sprich lampe entnommen. der akku lag seperat dabei. also lampe aufgeschraubt akku eingesetzt und los ging´s mit dem funktionstest.

ich habe als erstes den schalter am ende der lampe einmal gedrückt. und siehe da: ein schöner, heller, blendfreier lichtstrahl, der sich durch einfaches hin- und herschieben des vorderen lampenteils einhändig fokussieren (advanced focus system) und feststellen lässt (fast lock).

anschliessend habe ich bei eingeschalteter taschenlampe den ein- und ausschalter nur kurz angetippt und der lichtstrahl dimmte sich.

nachdem ich so ein bisschen rumgespielt hatte, führte ich mir doch mal die bedienungsanleitung zu bemüte.

aber nicht die große (man ist ja lesefaul), sondern die praktische „bildchenanleitung“ mit wenig text in scheckkartenformat (smart card).

aha, es gibt also drei verschiedene modi, die sich durch viermaliges kurzes tippen und anschliessendes einschalter betätigen, einstellen lassen.

 find ich total praktisch, das nur durch tippen und schalten eines einzigen schalters alles einstellbar ist.

ein schalter reicht für mich vollkommen aus. nennt sich übrigens smart light technology. mehr infos über die „slt“  findet ihr hier.

hier nochmal in kurzform, was bei der led lenser m7r alles einstellbar ist:

es gibt 3 verschiedene lichtprogramme:

so´n easy mode für technikdummies wie mich:  full power licht oder gedimmt (15 % oder stufenlos)

den professional mode: wie der easy mode plus blinklicht, sos, und stroboskob-verteidigungslicht mit 20 hertz getacktet.

und den tactical defense mode: „normale“ lampenfunktion und strobofunktion zur schnellen verteidigung.

super finde ich, dass man zwischen zwei energy modes wählen kann.

es gibt da so einen netten energy saving modus,der mit der schon weiter oben erwähnten smart light technology die lichtstärke regelt und die energie des akkus „spart“.

der andere modus nennt sich constant current, was so viel heisst wie „konstanter strombetrieb“.

und sollte die energie im akku doch mal zur neige gehen, wird das 5 minuten vorher durch ein blinksignal angezeigt.

ich kannte das bisher so (auch bei höherpreisigen taschenlampen), dass das teil einfach ausging und „tot“ war. ohne vorankündigung des ablebens.

nachdem ich dann durch die viele „ausprobiererei“ der m7r auch in den genuss der low battery message warnung kam, konnte ich auch das, wie ich finde beste der lampe, nämlich das neu entwickelte umweltfreundliche ladesystem (floating charge system) der m7r testen.

zum laden des akkus gibt´s mehrere gut durchdachte möglichkeiten:

entweder man lädt per usb adapter direkt am pc, so wie ich das während des review schreibens gemacht habe.

oder benutzt die ladeschale, die man wunderbar an der wand befestigen kann (entweder mit usb oder steckdosenanschluss).

dritte möglichkeit: autoadapter, der als optionales zubehör erworben werden kann. macht bei mir auf jeden fall sinn, weil ich mir gerade jetzt in der dunklen jahreszeit die ledlenser in mein dienstfahrzeug legen werde. schon der morgendliche check des ölstandes ist ohne gescheite lampe der pure horror.

um die taschenlampe mit dem ladekabel zu verbinden, muss man nicht irgendwelche kleinen stecker in bescheuerte schwer erreichbare öffnungen stecken ( wie z. b. bei vielen handys), sondern nutzt das magnetische ladekontaktmodul.

total easy und unverwüstlich. auch bei dem wandhalter funktioniert´s super und wenn man´s mal eilig hat und die lampe gerade im halter lädt, schnappt man die ledlenser und „trennt“ die magnetverbindung.

kein lästiges „kabelrausziehen“.  

also alles in allem ein echt prima ding, die ledlenser m7r, auch vom design her.

gut, nicht ganz so günstig, wie viele stinknormale taschenlampen. aber die halten auch meistens nicht lange. und wenn man jedes halbe jahr ´ne neue taschenlampe kaufen muss, ist man auch schnell bei hohen kosten.

so das war´s.

ledlenser gibt´s auch bei facebook und twitter.

schöne bilder von den led lenser taschenlampen findet ihr in der gallery.

oder ihr tauscht euch im led lenser forum aus.

und falls ihr kritik vermisst habt. mir ist nichts negatives aufgefallen. ich hätt´s geschrieben. ehrlich!

auch so begeistert? dann „Jetzt zum Produkt“

2 Kommentare

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