esstisch-schleiferei

unser esstisch hatte einen haufen schwarzer streifen. verursacht durch so dämliche tischsets. „abrubbeln“ oder abwaschen? fehlanzeige!

also blieb nur noch eine möglichkeit: ins freie mit dem teil, schleifpapier geholt und losgelegt.

gleich mal mit gröberem papier (80 er) angefangen. ich habe per hand mit einem schleifklotz geschliffen. geht zwar nicht so schnell, wie mit ´ner maschine, aber mit einem schleifklotz habe ich da bisschen mehr gefühl, besonders an den kanten.

nach dem 80 er schliff hat meine frau den tisch mit  schmierseifenwasser gewässert (was sonst, „nass gemacht“ hätt´sich aber noch beschissener angehört).

nach dem trocknen wurde der tisch nochmal mit grobem, danach mit feinem schleifpapier babypo-glatt geschliffen.

ich war nach der schleifaktion bisschen erstaunt, dass die oberfläche doch so hell geworden ist. aber nach dem einlassen mit öl, ist´s wieder bisschen nachgedunkelt.

wir sind mit dem ergebnis voll und ganz zufrieden und haben jetzt wieder einen neuen alten esstisch. war auch gar nicht so anstrengend, die esstisch-schleiferei.

hier nochmal ein paar infos, die meine frau im netz gefunden hat:

Möbel müssen vor dem Einölen gereinigt werden
 
Das Einölen von Möbeln lohnt sich nur dann, wenn das Holz unbehandelt ist. Lacke oder Lackreste sollten Sie deshalb vor dem Einölen sauber abschleifen. Außerdem können Sie kleine Dellen oder Kratzer durch vorsichtiges Schleifen mit feinem Papier ausbessern, bzw. entfernen.

Ein unlackiertes Möbelstück muss vor dem Einölen gesäubert werden. Hierzu eignet sich entweder eine spezielle Holzseife oder handelsübliche Schmierseife. Zum Reinigen können Sie entweder einen weichen Schwamm oder eine Bürste mit Naturborsten verwenden.1

Nach dem Abwaschen der Seife muss das Möbelstück sehr gut trocknen. Wenn sich nach der Trocknung Holzfasern aufgestellt haben und das Holz rau ist, sollten Sie es vor dem Einölen einmal mit sehr feinem Schleifpapier abschleifen. Anschließend entfernen Sie den Schleifstaub mit einem nebelfeuchten, sauberen Baumwolltuch.

Der Handel bietet Holzschutzöle für den Außenbereich an. Diese Öle können Sie mit einem Schwamm oder einer Schaumgummiwalze auftragen. Nach der angegebenen Einwirkzeit kann es sein, dass „trockene“ Stellen zu sehen sind, wo das Holz das Öl besonders gut aufgesaugt hat. Diese Stellen müssen Sie nachbehandeln. Im Anschluss an die Trocknungszeit können Sie mit einem trockenen Baumwolltuch auch überschüssiges Öl aufnehmen und verreiben.

Möbel, die im Innenbereich zum Einsatz kommen, können Sie mit kostengünstigem Leinöl oder Olivenöl einölen. Durch diese Öle erhält das Holz den notwendigen Schutz. Wenn Sie diese Behandlung in regelmäßigen Abständen wiederholen, saugt sich das Holz voll. Sie können dann evtl. Flecken durchaus einmal mit einem „scharfen“ Reinigungsmittel entfernen, ohne dass Sie dem Holz schaden.

Wenn ein unbehandelter, geölter Holztisch mit der Zeit dunkel wird, z. B. durch Druckerschwärze von Zeitungen, können Sie ihn großflächig mit Schmierseife abwaschen und erneut einölen. Wenn Sie diese Arbeit am Abend verrichten, können Sie den Tisch am nächsten Morgen wieder benutzen, ohne dass ein störender Ölfilm darauf verblieben ist.

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