Tipps für den Umzug

Etwa 8 Millionen Deutsche sehen sich in jedem Jahr vor der Herausforderung, einen Umzug bewältigen zu müssen. Es dürfte sich wohl von selbst verstehen, dass der Wohnungswechsel ein nicht zu unterschätzendes Projekt ist, welches einer diffizilen Planung bedarf. Eine schnelle und reibungslose Abwicklung ist eben nur dann möglich, wenn man rechtzeitig mit der Vorbereitung beginnt und die Organisation des Umzugs schriftlich festhält. Diesbezüglich geben wir im Folgenden ein paar Tipps.

Planung ist wichtig

Wer sich im Vorfeld ausreichend auf einen Wohnungswechsel vorbereitet, hat es mit der Realisation anschließend wesentlich einfacher. Zuallererst bedarf der eigene Hausstand einer genaueren Begutachtung. Eine Entrümpelung kann hier vor allem dann sinnvoll sein, wenn die bisherige Wohnung vergleichsweise lange bewohnt wurde. Auf diese Weise spart man nämlich nicht nur Transportkosten, sondern kann mitunter durch einen Vorgartenverkauf den einen oder anderen Euro verdienen und damit die finanzielle Wucht des Umzugs ein wenig dämpfen. Es empfiehlt sich fernerhin, möglichst frühzeitig Kostenvoranschläge von etwaigen Umzugsunternehmen oder Autovermietungen anzufordern. Bei vielen Mietwagenfirmen ist es nämlich so, dass die beliebtesten Modelle – beispielsweise der aktuelle Mercedes Sprinter – immer ein paar Wochen im Voraus gebucht werden müssen. Anschließend sollte man sich um Umzugskartons, Transportboxen und anderweitige Emballagen kümmern und spätestens zwei Wochen vor dem Umzug die ersten Kisten füllen. Achtung: Es sollte unbedingt platzsparend gepackt werden! Füllt man die Kartons mit Bedacht, wird womöglich die eine oder andere Kiste ausgespart. Das wiederum zahlt sich spätestens dann aus, wenn der Hausstand in die neue Wohnung transportiert werden muss. Einerseits gibt es somit weniger zu schleppen und andererseits geht es natürlich darum, dass man sich vielleicht eine Fahrt sparen kann und nicht im schlimmsten Fall nur wegen ein paar übrig gebliebener Möbel oder Kartons eine Extrarunde drehen muss.

Die helfenden Hände: Umzugsunternehmen oder Freundeskreis?

Wenn es darum geht, die Möbel von A nach B zu transportieren, sind natürlich auch ein paar kräftige Helfer vonnöten. Mit dem Umzugsunternehmen Hamburg Berlin oder eine andere Stadt zu beziehen, ist wesentlich einfach als mit privaten Kleinwagen und Freunden. Studentische Helfer sind jedoch auch oftmals eine günstige Alternative, doch wenn etwas zu Bruch geht, bleibt man auf dem Schaden natürlich sitzen. Lohnenswert kann auch ein Eintrag auf den einschlägigen Auktionsseiten sein, in denen man nach einem Umzugsunternehmen oder privaten Helfern sucht. Unverbindlich lassen sich dort die eingehenden Angebote miteinander vergleichen. Freunde und Verwandte sind natürlich auch eine feine Sache, doch man sollte im Hinterkopf behalten, dass mit der Inanspruchnahme privater Helfer auch die Verpflichtung verbunden ist, selbst bei Umzügen zu helfen. Wer damit kein Problem hat, kann seinen Bekanntenkreis ruhig für den Umzugstag zusammentrommeln.

3 Kommentare

  1. Hallo,

    erstmal danke für den informativen Beitrag!
    Ich habe demnächst auch vor auszuziehen (endlich mein eigenes Reich) und muss sagen dass ich mich selbstständig schon um die wichtigsten Sachen gekümmert habe! Aufgrund dessen dass ich nur 20km weiter wegziehe werde ich wohl die Hilfe meiner Eltern/Freunde in Anspruch nehmen müssen! Allerdings haben Sie schon recht mit der Haftung bei Eigentransporten!

    lg Norbert

  2. Ich bin auch erst letztes Jahr umgezogen und es war schon ein enorm großer Aufwand, da ich viele große Teile transportieren muss. Ohne Planung geht das überhaupt nicht bzw. kann schief gehen.

  3. Planung ist bei einem Umzug wirklich wichtig, bin schon des öfteren Umgezogen und am Anfang hab ich immer gedacht, kein Stress alles total schnell erledigt. Heute weis ich es besser.

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