Wohnen im Alter

Wenn man jung ist, macht man sich über das Wohnen im Alter erstmal keine allzu großen Gedanken.

Ist ja noch lange hin, denkt man sich. Aber auch in „jungen Jahren“ sollte man sich schon mal mit dem Thema befassen.

Im Jahr 2050 wird jeder Dritte 60 Jahre oder älter sein, sagt das statistische Bundesamt.

Und mit dem Alter steigt natürlich auch die Wahrscheinlichkeit Hilfe im Haushalt oder sogar Pflege in Anspruch zu nehmen.

Oft übernehmen das die Angehörigen und sorgen dafür, dass der Pflegebedürftige in seiner gewohneten Umgebung bleiben kann und nicht in ein Altenheim muss.

Das ist keine leichte Aufgabe, Angehörige zu pflegen, zumal ja auch das eigene Privatleben nicht auf der Strecke bleiben soll. Man hat einen stressigen Job, muss in seinen eigenen vier Wänden den Haushalt schmeissen.

Wenn dann eine „Rund um die Uhr Betreuung“ ansteht, muss man sich überlegen, wie man das alles unter einen Hut bringt und meistert.

Kann man das im eigenen Familienkreis nicht mehr bewerkstelligen, sollte man sich Hilfe von aussen holen.

Eine bezahlbare 24 Stunden Pflege zu Hause ist da eine Alternative, wenn der Patient in seiner Wohnung /seinem Haus bleiben möchte.

Das ist in jedem Fall eine gute Lösung. Der Patient muss nicht in ein anonymes Heim „abgeschoben“ werden und die Angehörigen werden entlastet.

Die Kosten spielen da natürlich auch eine entscheidende Rolle.

Gut ist es, wenn man schon bei Zeiten mit einer Pflegeversicherung vorsorgt.

Die gesetzliche Pflegeversicherung kann bei der Zunahme von Pflegebedürftigen irgendwann die Kosten nicht mehr abdecken.

Deshalb sollte man sich, auch wenn man noch jung ist, jetzt schon mit dem Thema befassen und sich ausreichend informieren.

Schadet ja nichts.

Also ich könnte mir vorstellen, im Alter in einer betreuten WG auf dem Land zu leben. Mal sehen was da noch so kommt.

Ich denke, es wird in Zukunft bestimmt neue interessante Lebensformen für das Wohnen im Alter geben.

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