Clever wohnen – und Geld sparen

Viele Verbraucher glauben, ihre Heizungen würden mit Wasser oder Öl betrieben werden. Tatsächlich ist jedoch Gas die meist genutzte Heizart. Ähnlich wie die Strompreise unterliegen auch die Gaspreise gewissen Schwankungen, deshalb wechseln immer mehr Haushalte ihren aktuellen Anbieter. Vorab sollten sie jedoch die Tarife verschiedener Gasbetreiber miteinander vergleichen, um Kosten zu sparen.

Wer beispielsweise einen Gaspreisvergleich bei steckdose.de machen möchte, muss nur seinen Jahresverbrauch und seine Postleitzahl angeben – danach werden in wenigen Sekunden die günstigsten Konditionen der Reihe nach aufgelistet. Anschließend kann der Wechsel direkt erfolgen, es sei denn, man ist bereits bei einem neuen Anbieter unter Vertrag. So oder so kann man in beiden Fällen Geld sparen, wenn man sich an ein paar einfach Regeln hält. Welche das sind, wird im Folgenden aufgelistet.

Die Kunst des Sparens

  • Regel 1: Auch wenn man bereits einem günstigen Anbieter unterliegt, können die Heizkosten weiter gesenkt werden, wenn man beispielsweise die Heizkörper nicht zustellt (mit Möbeln oder Gardinen) – andernfalls findet keine gleichmäßige Luftzirkulation statt, sodass es zum Hitzestau kommt und die Luft nicht richtig aufgewärmt wird. Zudem wird dadurch automatisch mehr Gas verbraucht.
  • Regel 2: Oftmals geht viel warme Luft verloren, weil sie durch schlecht isolierte Fenster oder Wände schneller nach draußen entweichen kann – dadurch muss die Heizung noch mehr Gas verschwenden. Deshalb ist es wichtig, die Wände hinter den Heizkörpern wie auch die Fenster mit einer verbesserten Isolierung auszustatten, um Kosten zu sparen.
  • Regel 3: Vor allem im Winter sollten die mit Gas betriebenen Heizungen nie auf höchster Stufe laufen – ausgeschaltet werden dürfen sie aber auch nicht, weil sie sonst mehr Energie aufwenden müssen, um die einzelnen Räume wieder zu erhitzen. Stattdessen sollten die Heizkörper auf der mittleren (2 oder 3) Stufe den ganzen Tag über laufen, um eine angenehme Temperatur (20°) zu halten.
  • Regel 4: Das Zauberwort heißt „Stoßlüften“ – statt die Fenster an kalten Tagen eine halbe Stunde lang auf Kipp zu halten, um frische Luft in die einzelnen Zimmer zu lassen, sollte alle Fenster gleichzeitig für fünf Minuten ganz geöffnet werden, sodass ein richtiger Luftaustausch stattfinden kann. Danach werden alle Fenster wieder verschlossen, sodass die Heizungen nicht mehr arbeiten müssen.
  • Regel 5: Im Schlafzimmer müssen keine mollige 22 Grad herrschen, im Bad dagegen schon – deshalb sollte man immer vorher bedenken, welche Räume mehr und welche weniger beheizt werden müssen, dadurch kann man viele Kosten einsparen. Auch sollten selten benutzte Zimmer, wie etwa das Gästezimmer, nicht durchgehend beheizt werden.

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