Regelmäßiges Ausmisten als wichtiger Beitrag zum Wohlfühlambiente

Je älter wir werden, desto mehr Gerümpel sammelt sich in der Regel in unseren Haushalten an. Freilich sehen wir diese Gegenstände auf den ersten Blick nicht als nutzlosen Kram an, der ebenso gut entsorgt werden könnte, sonst hätten wir uns ja schon um das Aussortieren gekümmert. Vielmehr fehlt uns oft das Einschätzungsvermögen dafür, was weg kann und was nicht. Wir verschieben diese unbequeme Entscheidung einfach auf später… An vielen Dingen halten wir aufgrund von Erinnerungen fest oder einfach, weil wir als preisbewusste Personen von dem Gedanken besessen sind, dass uns die aufbewahrten Dinge noch einmal von Nutzen sein könnten und wir sie dann nicht neu kaufen brauchen.

Gleichzeitig ärgern wir uns aber maßlos darüber, dass die schöne Einrichtung und Dekoration unserer Wohnungen nicht richtig zur Geltung kommen, weil ständig irgendwo etwas herumliegt, das keinen festen Platz hat. Das Problem: Der Stauraum von der Bettschublade bis hin zum Keller ist bereits ausgereizt und für alles, was neu hinzukommt, werden andere – sogar exponiertere Plätze – gewählt. So bekommt beispielsweise das Schlafzimmer eine Gerümpel-Ecke mit alten Kartonagen, die Ablage des Couchtisches dient als Ablage für allerlei Zeitschriften und die Ecke mit den Wäschekörben nahe der Waschmaschine dient inoffiziell als Aufbewahrungsort für Textilien, die nicht mehr in den Kleiderschrank passen.

Entrümpeln ist wichtig für die Seele

Stopp! Jetzt ist es an der Zeit, einen Schlussstrich zu ziehen und zu entrümpeln. Denn Fakt ist, dass man sich in einer aufgeräumten Wohnung, in der jeder Gegenstand einen konkreten Nutzen sowie einen festen Platz hat, viel wohler fühlt und dass der Akt des Loslassens durchaus befreiend sein kann und neue Perspektiven zulässt. Machen Sie sich an einem verregneten Wochenende an die Arbeit und gehen Sie Zimmer für Zimmer vor, indem Sie drei große Säcke mit Dingen füllen, die 1. unbedingt behalten, 2. eventuell behalten und 3. weggeben können. Das ist natürlich nicht leicht und häufig wird das Vielleicht-Behältnis das Größte sein. Sollte dies auch bei Ihnen der Fall sein, hilft ein Trick. Verstauen Sie diese Gegenstände an einem Ort, wo Sie sie monatelang nicht zu Gesicht bekommen. Denken Sie während dieser Zeitspanne nicht daran, so können Sie sich doch getrost davon trennen.

Übrigens müssen Sie die aussortierten Dinge ja nicht wegwerfen. Verkaufen Sie diese doch einfach über Kleinanzeigen in der örtlichen Zeitung, auf dem Flohmarkt oder im Internet oder fragen Sie Freunde und Bekannte, ob Sie Ihnen etwas davon schenken dürfen. So freuen Sie sich am Ende nicht nur über ein neu gewonnenes Freiheitsgefühl, sondern zusätzlich über ein bisschen Kleingeld.

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