Vorbereitung ist alles

Während momentan noch jeder die wärmenden Sonnenstrahlen genießt und die Temperaturen wohl auch noch lange nicht der null Grad Grenze entgegengehen, denken die Wenigsten an den immer näher rückenden Winter.
Dennoch sind es gerade mal noch 20 Wochen bis zum kalendarischen Winteranfang am 21.Dezember. Diesen Zeitraum sollte man versuchen vorbereitend zu nutzen. Neben den üblichen Vorkehrungen, wie den Zaun und das Hoftor zu imprägnieren, den Rasen zu mähen, das Unkraut zu entfernen und die Pflanzen zu stabilisieren, sollten Hausbesitzer auch an spezielle Versicherungen denken.

Im Falle des Falles

Meist wird von ursprünglichen Mietern einer Wohnung davon ausgegangen, dass wenn sie in ein eigenes Haus umziehen, vieles leichter wird. So sind die Streu- und Räumpflicht im Winter den Meisten nur so weit bekannt, dass sie sich nur um ihr eigenes Grundstück kümmern müssen. Alles was sich darüber hinaus befindet, ist die Angelegenheit der Stadt. Diese Annahme stimmt nur leider nicht. Der Hausbesitzer ist dazu verpflichtet, Unfällen durch Schnee und Eis vor seinem Haus vorbeugend entgegenzuwirken. Denn im schlimmsten Falle deckt die Versicherung den entstandenen Schaden nicht ab, weil bestimmte Vorschriften nicht eingehalten worden sind. Daher sollten die Pflichten als Hausbesitzer beachtet werden.
Eine private Haftpflichtversicherung reicht im Falle eines Unfalls von Eiszapfen oder Glätte meist nur für Mieter aus. Ein Hausbesitzer, der sein Wohneigentum vermietet, muss hingegen eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Diese schützt den Eigentümer bei Verletzungen Dritter, die durch sein Versäumnis entstanden sind. Wenn beispielsweise der Gehweg nicht ausreichend geräumt oder Eiszapfen entfernt worden sind, dann schützt diese Versicherung vor Sach- oder Personenschäden. Allerdings sind auch hier bestimmte Voraussetzungen notwendig, die erfüllt sein müssen damit der volle Schaden übernommen wird.
Ebenfalls sollte der Besitzer über eine Gebäudeversicherung verfügen. Mit den hierin möglichen Erweiterungen kann das Eigentum gegen Feuer-, Sturm- und Hagel- sowie Leitungswasserschäden versichert werden. Am wichtigsten ist sicherlich die Absicherung gegen Feuer, denn der hieraus nicht selten entstehende Totalschaden kann sehr teuer werden. Um gegen Naturgewalten gewappnet zu sein, ist weiterhin eine Elementarschadenversicherung notwendig. Dadurch kann das Gebäude vor Schäden wie Erdrutsch, Lawinen, Hochwasser, Starkregen und große Schneelasten abgesichert werden. Bei der Versicherungssumme ist es wichtig, darauf zu achten, dass keine Unterversicherung entsteht und im Schadensfall auch genügend Geld zum Wiederaufbau existiert.

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