Strom sparen in der eigenen Wohnung – so geht’s

Die Ersparnisse, die sich mit kleinen Umstellungen im eigenen Haushalt erwirken lassen, sollte man nicht unterschätzen. Selbst eine einzelne eingesparte Kilowattstunde hat große Auswirkungen. Mit ihr lassen sich 130 Toastbrote toasten, 100 Stunden Radio hören, 20 bis 30 Stunden am Notebook arbeiten oder 250 Frühstückseier kochen. Grund genug, in der Wohnung ein paar Sparmaßnahmen zu ergreifen.

Der Stromtarif – zahlt man zu viel für den Grundbedarf?

Bevor man überhaupt mit dem Stromsparen beginnt, sollte man einen kurzen Blick auf die Stromrechnung werden, den Durchschnittsverbrauch ermitteln und sicherstellen, dass es nicht viel günstigere Angebote gibt. Selbst der Bezug von Ökostrom kann deutlich weniger Geld kosten als der Tarif vom regionalen Grundversorger. Bei der Auswahl helfen Vergleichsrechner wie der auf strom-magazin.de. Hat man die vermeintlich beste Offerte ausgemacht, muss man selbstverständlich trotzdem noch sämtliche Rahmenkonditionen überprüfen.

Sparen an der Beleuchtung

Nun also zur Energieeffizienz: Die Glühbirne von anno dazumal wird ja schon länger nicht mehr hergestellt. Außerdem scheint sich herumgesprochen zu haben, wie viel Geld man allein bei der Beleuchtung der Wohnung einsparen kann. Ersetzt man beispielsweise alle herkömmlichen 60-Watt-Lampen durch Elf-Watt-Sparlampen, lassen sich trotz höherer Anschaffungskosten in einer Dekade annähernd 1000 Euro einsparen. Die Energiesparlampe, deren Licht eine Weile braucht, bevor es die gewünschte Helligkeit erreicht, ist auch schon länger nicht mehr aktuell. LEDs finden sich in allen nur erdenklichen Lichtfarben und Formen (auch als täuschend echte Ersatz-Glühbirne) in immer mehr Haushalten. Und auch der richtige Umgang mit dem künstlichen Licht ist wichtig. Wer häufig vergisst, das Licht beim Verlassen eines Raumes auszuschalten, kann eine Abschaltautomatik installieren.

Sparsame Haushaltsgeräte erkennen

Ein wichtiger Indikator beim Kauf sogenannter Weißer Ware und sämtlicher Unterhaltungselektronik sind die Energieeffizienzklassen. Ein besonders sparsames und somit zeitgemäßes Gerät wird dementsprechend einer Energieeffizienzklasse zwischen A und A+++ zugeordnet, während ältere Stromfresser schlimmstenfalls zur Effizienzklasse G gehören.

Bild © istock.comMac99

Bild: © istock.com/Mac99

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