Ein Tiny Häuschen bei uns im Garten…

…soll uns demnächst zum schwitzen bringen.

Naja, Tiny Häuschen trifft´s vielleicht nicht ganz, sondern eher Tiny Barrel.

Ganz korrekt lautet die Bezeichnung Fass-Sauna oder Sauna-Fass.

Ja genau, ein Schwitzfass. Man muss doch schliesslich gut vorbereitet in die kältere Jahreszeit gehen.

Vielleicht erinnert ihr euch noch an die mobile Fass-Sauna, die wir auf einem PKW Anhänger aufgebaut, vermietet und dann wieder wegen akutem Zeitmangel verkauft haben.

Wir fanden so eine Fass-Sauna aber so super, dass wir uns entschlossen haben, ein Fässchen bei uns im Garten aufzustellen.

Nachdem zwei tiefe Löcher ausgehoben und anschliessend mit viel Beton wieder gefüllt wurden, konnte der Sauna-Bausatz dann auf die mittlerweile getrockneten Fundamente aufgebaut werden.

Der Aufbau, ging eigentlich recht zügig voran. Bisschen tricky ist die genaue Ausrichtung von Vorder- und Rückseite. Die sollten schon bestmöglichst parallel zueinander sein, damit das letzte Stück mit den 2 runden Nuten auch prima passt.

Okay, einmal wieder abbauen war nötig, weil bisschen zu „schlampig“ gemessen wurde.

Streicharbeit wurde von Sig erledigt.

Dann haben wir letzten Sonntag noch schnell vor dem Regen die Dachschindeln festgenagelt (danke liebe Nachbarn für das Ertragen des Radaus).

Naja, so schnell ging´s dann doch nicht. Schneiden, nageln, kleben hat fast länger gedauert, als die Sauna zwei mal aufzubauen.

Gut, jetzt steht das Fass, allerdings noch ohne Ofen und Elektroanschluss.

Wir hatten ja bei der mobilen Fass-Sauna einen Harvia Holzofen verbaut. Mit einem Edelstahlschornstein, der aber auch zusätzliche Arbeit gemacht hat. Da musste noch der Dachausschnitt gesägt und der Schornstein mit einer Manschette wasserdicht verbaut werden. Aber eine sehr tolle Wärme hat der Ofen gemacht. Ihr seid auch gerade an der Planung für einen Holzofen? Bei Edelstahlschornstein-123.de findet ihr bestimmt das Passende.

Leider haut das hier im Wohngebiet mit dem Holzofen nicht hin. Zu nah am Nachbarhaus. Der Schornsteinfeger-Boss hat uns gesagt, dass er den nie genehmigt hätte, weil zu gefährlich und so. Stichwort Kohlenmonoxidvergiftung.

Kurioserweise interessiert den Schorni wiederrum weder ein holzbefeuerter Ofen in einer mobilen Sauna, noch ein Ofen in Bauwagen oder ähnlichen mobilen Fahrzeugen. Diese Erkenntnis ist aber nicht unbedingt für bare Münze zu nehmen, sondern fällt eher in die Kategorie „ungeregelte Grauzone“.

Naja, wir haben ja noch unseren Holzofen im Wohnzimmer, der uns über den Winter hilft.

Bei der Sauna müssen wir leider auf einen Elektro-Ofen zurückgreifen. Wir sind da noch am checken, was da in Frage kommt.

Natürlich testen wir auch gerne einen, wenn wir diesen von einem netten Saunahandel, der dann ein paar Zeilen darüber bei uns im Blog lesen möchte, zur Verfügung gestellt bekommen (wink mit dem Zaunpfahl).

Und ein langes, dickes Kabel für einen 380 Volt Anschluss vom Verteilerkasten zur Sauna muss auch noch verlegt werden.

Von dem Holzdeck, dass quasi als Vorhof zur „Schwitzhölle“ dient, haben wir hier schon mal etwas gepostet.

Über die weiteren Aktivitäten halten wir euch natürlich auf dem Laufenden.

 

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