Wohnwagon, das etwas andere Tiny House…

…und ein paar Gedanken, wie wir zukünftig wohnen werden.

wohnwagon

 

photocredit: © WW Wohnwagon GmbH

Hey, vielleicht habt ihr es mitbekommen.

Wir haben für re:blog wieder mal einen Artikel geschrieben, in dem es um das Startup Wohnwagon geht.

Das österreichische Unternehmen baut Wohn-Anhänger, die bis zu 25 Quadratmeter Wohnfläche bieten und je nach gewünschter Ausstattung ein mehr oder weniger autarkes Wohnen ermöglichen.

Also alles ein wenig größer, wie bei einem „üblichen“ Tiny House.

Die Tiny House Bewegung wird größer

Es gab eine Vielzahl von Likes/Shares und positiven Reaktionen zu dem Bericht über das Tiny House von Wohnwagon. Daran kann man festmachen, dass das Thema „anders wohnen“ immer mehr Menschen interessiert und begeistert.

Das freut uns, da wir uns hier im Blog schon seit langem mit diesem spannenden Thema beschäftigen und die Zeit reif ist, für ein größeres Publikum.

Ob das jetzt das Micro-House, der Wohn-Container, das Tiny Houses oder eben der Wohnwagon ist.

Ein Ziel haben sie alle gemeinsam: Weg von dem Aberglauben „Bigger is better“, hin zu einer Vereinfachung des Wohnens und Lebens. Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein, Selbstgenügsamkeit und Downsizing sind da nur ein paar Stichworte, die diese Tiny House Bewegung treffend beschreiben und mittlerweile auch in Europa größer werden lassen.

Downsizing, funktioniert das für mich?

Klar, es ist nicht jedermanns Sache von heute auf morgen von 100 qm auf 8 qm downzusizen. Viele können sich das nicht vorstellen, auf so kleinem Raum zu wohnen.

Obwohl wir das Thema Tiny House ja hier propagieren, würde es auch uns verdammt schwer fallen, mit weniger Platz zurechtzukommen. Wenn wir nur mal an unsere kleine Garagenwerkstatt denken, mit jeder Menge Werkzeug und Kram drin. Wo sollte das hin? Wo würde Sven in Zukunft basteln, wenn wir in einem Tiny House leben?

Naja, Lösungen gäbe es schon. Nehmen wir zum Beispiel mal an, es findet sich ein Platz, auf dem mehrere Tiny Houses stehen, so eine Art Micro House Dörfchen, dann könnte man ja dort eine Werkstatt für alle Bewohner einrichten, mit Werkzeugen die jeder nutzen darf.

Sharing is caring lautet die Devise. Darüber gibt es übrigens hier einen interessanten Artikel.

Die Frage ist nur, funktioniert so was? Also eine Gemeinschaft, die auf einem Gelände zusammenlebt, zwar jeder für sich in seinem Haus, aber mit bestimmten Einrichtungen die von allen geteilt werden.

Ja, das geht. ABER jeder muss sich an die Spielregeln halten und das ist genau der Knackpunkt, der das Ganze oft zum Scheitern bringen kann.

Wir ticken halt alle anders und das macht es oftmals schwierig.

Also wir wären definitiv nicht diejenigen, die in einer engen Gemeinschaft mit anderen leben/wohnen könnten. Das funktioniert für Viele sehr gut, nehmen wir zum Beispiel die „Gemeinschaft Tempelhof„, aber halt nicht für jeden.

Unser Ding wäre dann eher der Wohnwagon auf der grünen Wiese oder besser zwei von der Sorte. Einer zum Wohnen und der andere zum kreativen arbeiten.

Und ihr so? Was habt ihr für eine Vorstellung wir ihr/wir in Zukunft leben wollen und werden?

Comments welcome!

Schönes Wochenende wünschen die wohn-blogger

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