Wohnen im Container 2.0

In einem Container zu wohnen ist für viele Menschen ein, sagen wir mal, etwas abwegiger Gedanke.

Aber warum?

Ist es die Vorstellung in einer großen Sardinenbüchse mit viel Blech um sich rum zu leben?

Oder der auf den ersten Blick relativ begrenzte Wohnraum, der aber bei guter Aufteilung des Shipping Containers komfortabler und größer erscheint, als man das in seinen kühnsten Träumen je erwartet hätte?

Es gibt jedenfalls sehr viele Beispiele, wie man aus einem Schiffscontainer schicken Wohnraum schaffen kann.

Wir haben ja hier im Blog schon mehrfach darüber berichtet und das Thema Container Architektur beschäftigt uns schon sehr lange.

Bestes Beispiel, wie aus „aufeinandergestapelten“ Containern toller Wohnraum entstehen kann, ist das EBA51 Projekt in Berlin. Es ist Deutschlands erstes Containerdorf für Studenten.

Wir waren letztes Jahr vor Ort und haben uns das Containerdorf sowohl von aussen, als auch von innen angeschaut.

Damals sind die ersten Studenten gerade eingezogen und mittlerweile sind alle Einheiten des ersten Bauabschnittes vermietet.

photocredit: www.lauradeschner.com / EBA51 / Entwurfsverfasser Holzer Kobler Architekturen

Wenn ihr jetzt denkt „Mensch, das wäre auch etwas für mich gewesen, leider alles belegt“, können wir euch beruhigen. Weitere Bauabschnitte mit noch mehr Single, Double und Triple Apartments enstehen.

Das Gebäude „Nelly“ eröffnet voraussichtlich im Dezember 2015, laut EBA51 Homepage.

Also am besten schon mal vormerken bzw. bewerben und wenn das dann eingetütet ist, schnell für einen reibungslosen Umzug mit einem Unternehmen wie zum Beispiel ibo-umzuege-berlin.de sorgen.

Wieviel ihr umziehen müsst, hängt natürlich auch ein bisschen davon ab, für welches Apartment ihr euch entscheidet. Ihr habt nämlich die Auswahl zwischen möblierten und unmöblierten Einheiten.

So oder so, ist es beim Umzug immer ganz praktisch jemanden zu haben der beim Kisten schleppen behilflich ist. Ob ihr das jetzt mit Freunden bewerkstelligt oder aber ein Umzugsunternehmen engagiert, müsst ihr entscheiden.

Ach ja, so ein Containerdorf ist schon eine prima Sache. Wir könnten uns künftigen Wohnraum für Flüchtlinge genau so vorstellen. aber dann nicht als eine Wohneinheit nur für diese Menschen, sondern als bunter Mix aus Studenten, Flüchtlingen und „stinknormalem“ Bewohnern.

Durch diesen Mix und die Nähe zueinander, verbunden mit der Hilfe in der Community und Gemeinschaftsprojekten, wie z. B. „urban gardening“ direkt vor der Haustür, könnte eine Integration doch super funktionieren. Oder?

Rechtevermerk: „Entwurfsverfasser Holzer Kobler Architekturen GmbH“

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