So baust du dir einen Bike-Wandhalter und eine Garderobe gleich mit dazu.

Bike-Wandhalter sind praktisch und vor allem sicher.

Denn das Motto heisst, lieber das Rad mit in die Wohnung nehmen und dekorativ an die Wand hängen, als es sich aus dem Fahrradkeller klauen zu lassen.

Wir haben mal so eine Fahrradaufhängung aus alten Bikeparts selber gebaut.

Auch ideal nutzbar als Garderobe. Jacken, Mützen, Hüte, Schals lassen sich nämlich ganz toll an die etwas andere Kleiderablage hängen.

Du benötigst folgende Utensilien für den bike-hack:

  • Lenker mit Vorbau, wenn es ein Wandhalter fürs Fahrrad werden soll, muss es ein Rennradlenker sein
  • Fahrradsattel gebraucht oder neu
  • gebrauchter Fahrradschlauch
  • zwei Sektkorken
  • Holzplatte oder Holzscheibe, sollte so ca. 30 cm Durchmesser und mindestens 3cm stark sein
  • Schrauben, eine Schelle und sogenannte Linsenkopfbeschläge zur Aufhängung (aus dem Baumarkt)
  • Akkuschrauber/Akkubohrer, Holzbohrer, Forstnerbohrer oder alternativ Oberfräse,
  • Cuttermesser, Schere, Stift und Zollstock

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So baust du den Bike-Wandhalter:

  • Lenker und Vorbau trennen und später wieder “verkehrt herum” zusammenbauen. Also so, dass die Lenkerenden nach oben stehen.
  • Schelle an gewünschter Stelle auf der Rückseite des Brettes bzw. der Holzscheibe anzeichnen. Mit Forstnerbohrer Löcher zum späteren Versenken der Muttern bohren. Tiefe ca. 1,5 cm. Löcher für die Schrauben der Schelle durchbohren.
  • Fahrradschlauch in schmale Streifen schneiden und damit den Lenker umwickeln und an den Enden mit Isolierband fixieren. Alternativ kann man auch selbstklebendes Lenkerband aus dem Fahrrad-Fachhandel nehmen.
  • Korken anspitzen und auf die Enden des Rennrad-Lenkers stecken. Coolness-Faktor 100 Prozent. Check ✔
  • Lenker und Vorbau mit der Schelle auf der Holzscheibe festschrauben. Sitzt der Vorbau zu locker in der Schelle, etwas Fahrradschlauch um den Vorbau wickeln.
  • Die Sattelbefestigung so ausrichten, dass man sie problemlos auf den Vorbau stecken kann. Dann aufstecken und festschrauben.
  • Zwei Langlöcher auf der Rückseite für die Befestigung bohren. Linsenkopfbeschläge montieren. Der Profi fräst die Löcher und lässt die Beschläge bündig ein.
  • Wenn der Fahrrad-Halter draussen montiert werden soll, das Holz wetterfest machen. In jedem Fall, auch für die Optik, kann man Leinölfirnis aufs Holz auftragen.
  • Den Bike-Wandhalter befestigen: Löcher bohren (Abstand der Linsenkopfbeschläge messen und auf Wand übertragen), je nach Wand passende Dübel und Schrauben nutzen und den Bike-Wandhalter montieren.

Ideal geeignet ist der Bike-Wandhalter für Fixies, Herrenräder, Rennräder oder allgemein für Fahrräder mit geradem Oberrohr.

Mein Old-School 970er Trek Stahlbike passt für diesen Fahrrad-Halter optimal. Die beiden neueren Mountainbikes hingegen kann ich da nicht reinhängen. Da werde ich demnächst mal einen anderen Halter bauen müssen, denke ich.

Wir hoffen, ihr habt Fun beim Nachbau.

Wenn´s noch Fragen gibt, einfach melden. Gerne dürft ihr natürlich auch eure Bauergebnisse als Kommentar oder als Mail an uns posten und dieses Tutorial auch TEILEN.

Übrigens, Fahrrad-Wandhalter sind so ein kleines Faible von Sven. Dementsprechend findest du zig verschiedene Artikel über diverse Bike-Halter bei uns auf wohn-blogger.

Guck mal hier, da ist bestimmt dein Lieblings-Stück dabei. 

 

 

2 Kommentare

  1. Die Idee finde ich ja mal sehr cool. Vor allem dass man aus einem Alten Lenker und einem alten Sattel einen “Stierkopf” macht, finde ich schon mal sehr Kreativ. 😀 Und ich denke schon immer ich bin kreativ mit meinen Konfiguratoren. 🙂 1:0 für euch. Danke für die tolle Idee! So kann man seine Wohnung natürlich auch schöner machen. Ich liebe Holz und selbst gemachte Möbel. 🙂
    Liebe Grüße, Maria

    • Moin Maria, danke für den Kommentar.

      Ehrlicherweise müssen wir dann doch zugeben, dass wir uns das nicht selber ausgedacht haben. Da kam schon der alte Picasso drauf, der bereits 1942 sein Kunstwerk Bull´s Head aus den Bike-Komponenten kreiert hat. Wir würden sagen 1:1 unentschieden 🙂
      Grüße von den wohn-bloggern

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