re:blogger-Treffen und Tipps für den nächsten Hamburg-Besuch

Oh mann, schon wieder fast 2 Wochen her, unser Hamburg-Besuch, über den wir eigentlich schon lääängstens berichtet haben wollten.

Okay, los geht das!

Unser Anlass für den Besuch im Norden war das 2. Bloggertreffen mit den Kolleginnen und Kollegen von re:blog.de. Übrigens ist re:blog jetzt schon seit über einem Jahr online. Wenn ihr bis dato noch nicht in dem Nachhaltigkeitsblog gestöbert habt, wird es höchste Zeit.

re:blog ist eine lohnende Anlaufstelle für all jene, denen nachhaltige Themen am Herzen liegen. Sehr viele interessante Artikel von vielen verschiedenen Bloggern warten da auf euch. Reiseberichte, Rezepte, DIYs, etc pp…

Unsere Posts auf re:blog über Tiny Houses, earthships und Co findet ihr übrigens hier.

…ey STOP, jetzt aber nicht sofort abhauen, erstmal wird hier fertiggelesen 🙂 Weil wenn ihr erst mal „da drüben“ seid, werdet ihr einen Post nach dem anderen verschlingen, die Zeit vergessen und nicht mehr weg wollen.

Ähm ja, wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, Hamburg war das Thema.

Wir sind gerne dort, deshalb haben wir das Bloggertreffen wieder mit einem verlängerten Wochenende verbunden und sind bereits am Donnerstag angereist.

Übernachtet, gut geschlafen und lecker gefrühstückt haben wir im Hotel St. Annen, das superzentral zwischen Schanzenviertel und St. Pauli liegt.

Am Donnerstag haben wir online eine einstündige Führung in der Ratsherrenbrauerei gebucht und sind da um 16:30 gestartet. Wir empfehlen, sich ruhig etwas früher in den Schanzenhöfen – dort ist die Micro-Brewerie – einzufinden.

Denn im Craft Beer Store warten auf euch über 350 verschiedene Sorten Bier, von denen ihr einige freitags zwischen 18 und 20 Uhr verkosten könnt.

Bei ein paar Craft-Bierchen liessen wir den Tag im „alten Mädchen„, einer netten Location direkt in der Nachbarschaft der Brauerei, zu Ende gehen.

Der Freitag wurde mit einem Spaziergang vom Hotel zur Speicherstadt begonnen. Bei herrlichem Sonnenschein sind wir zum Miniatur-Wunderland gelaufen, bei dem wir dann pünklich zur Eröffnung „eingetrudelten“. Da waren zum Glück noch keine so riesigen Menschenmassen unterwegs und wir konnten relativ entspannt die verschiedenen Länder durchstreifen.

Okay, das Miniatur Wunderland ist vielleicht nicht jedermanns Sache und der ein oder andere (Hamburger) wird sagen, das ist doch eher so ein „Touri-Ding“, aber wir fanden es ganz spannend und waren fasziniert, was da in akribischer Kleinarbeit bis heute gebaut und gebastelt wurde.

Vor mehr als 10 Jahren, bei unserem ersten Besuch dort, war das alles noch viel viel kleiner.

Freitagmittag fand dann der Workshop mit den anderen re:bloggern und den lieben Menschen von companions und OTTO statt.

Wir haben über die Entwicklung des Blogs gesprochen, neue Themen, Ideen und Ansätze diskutiert und das Treffen in der veganen Kochschule Kurkuma ausklingen lassen.

Natürlich mit vielen, von uns selbst gekochten Leckereien, wie zum Beispiel Crostini mit Macadamiacreme und Trauben, Wirsing-Quinoa-Päckchen auf Blumenkohlcreme und Kokos-Panna Cotta mit Karamellsauce… Yummie!

Am Samstag haben wir dann wieder ein paar Kilometer zu Fuß im Schnee abgespult, haben ein bisschen die Stadt erkundet, sind zu den Landungsbrücken gelaufen, haben die Rindermarkthalle besucht und in den vielen kleinen Lädchen im Schanzen- und Karoviertel ein wenig gestöbert.

Nach dem Frühstück ging´s am Sonntag wieder nach Hause. Den Fischmarkt haben wir dieses mal ausgelassen, der steht aber bei einem nächsten Hamburg-Trip auf jeden Fall wieder auf der Agenda.

Tschüss Hamburg!

So, jetzt noch mal zusammengefasst ein paar Tipps für einen Hamburg-Trip:

  1. Ratsherrenbrauerei besichtigen. Vorher rechtzeitig online eine Tour buchen und dann unbedingt den Craft Beer Store besuchen. Wenn es zeitlich passt, könnt ihr dort auch freitags von 18 Uhr bis 20 Uhr bei der Veranstaltung „Open Bottle“ besondere Biere verkosten.
  2. Besuch des Braugasthauses „Altes Mädchen“ und eines oder ein paar mehr der zahlreichen Craft- Biere „testen“.
  3. Bummeln im Schanzen- und Karoviertel
  4. Durch den Indoor-Wochenmarkt in der Rindermarkthalle bummeln
  5. Landungsbrücken und Hafen, für uns immer ein Anlaufpunkt, riecht nach großer weiter Welt!
  6. Fischmarkt am Sonntag.
  7. Strandperle Hamburg
  8. Speicherstadt mit Miniatur-Wunderland
  9. Mit mehren Leuten einen Kochkurs in der Kochschule Kurkuma belegen. Auch als Nichtveganer ein Erlebnis.
  10. Die Stadt zu Fuß durchstreifen und sich treiben lassen. Da sieht man mehr, wie wenn man nur in der Bahn von einem Spot zum nächsten gondelt. Alternativ bei Fußweh in den Bus (Linie 111) steigen und Sightseeing machen!

Das waren jetzt nur mal 10 Punkte, die man beim nächsten Hamburg Trip mal machen könnte. Wer sich lieber eine wenig abseits der Touristenpfade bewegen möchte, kann sich ja mal ein paar „Geheimtipps“ reinziehen.

Ein paar Eindrücke in Form von Bildern gefällig? Bitteschön:

photocredit: Stephan Pflug

2 Kommentare

  1. War schön mit euch allen!
    Und ja; Hamburg ist einfach immer toll – vor allem, wenn man so herrliches Wetter erwischt 🙂

    LG Vera

    • Ja, Wetter war toll, Treffen mit lieben Menschen war toll, Essen war toll, kurzum Hamburg war ECHT toll. Punkt!

      Grüße von den wohn-bloggern
      Sig und Sven

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