Kann man einen Wohnwagen selber bauen?

Wir haben ja vor ein paar Tagen auf Facebook einen Link von einem Off-Road Teardrop gepostet. Der kam irgendwie gut an. Ein Haufen Leute fanden den sehr interessant.

Ist ja auch cool, so ein Mini Camper in Tränenform.

Dann kam die Frage auf, ob man denn solche kleinen Camper auch selber bauen könnte.

Wir denken, mit ein wenig handwerklichem Geschick ist ein Selbstbau auf jeden Fall machbar.

Da gibt es auch ein schönes Beispiel, wo jemand mit – angeblich Null DIY Erfahrung – genau so etwas gemacht hat, also einen Teardrop-Camper von A-Z selber gebaut hat. Das war in den USA und man hat natürlich das Gefühl, dass das dort einfacher ist, so ein Teil auf die Strasse zu bringen.

Aber auch hierzulande geht das. Man kann einen kompletten Wohnwagen selber bauen, um wieder auf die Überschrift dieses Posts zurückzukommen.

Beispiel gefällig? Wir haben da was Schönes auf Facebook entdeckt. Dort bei „Retro Wohnwagen- mein Mann baut.“  konnte man den kompletten Aufbau, der mit vielen Bildern dokumentiert wurde, genau verfolgen.

Der tolle Wohnwagen, der vom Design her super zum VW Käfer Zugfahrzeug passt, hat auch den TÜV-Segen bekommen. Also, es geht auch hier in Deutschland einen Wohnwagen zu bauen und dann auch offiziell abnehmen zu lassen.

Wir haben ja neulich auch mal drüber nachgedacht, ob so ein kleiner Wohnwagen was für uns wäre. Ein kompletter Eigenbau ist wahrscheinlich zu zeitaufwändig, aber einen älteren Wohnwagen zu kaufen, den wieder flott zu machen und innen neu zu gestalten, würde uns schon Spass machen.

Ein großes Problem: Solche „Retro-Wohnwagen“, auch in fantastisch schlechtem Zustand, werden sehr hoch gehandelt, haben wir nach ein bisschen Recherche festgestellt. Gerade die kleinen, beliebten Modelle wie z. B. ein Puck von Eriba (Hymer) sind hoch im Kurs.

Auch einen Teardrop selber aufzubauen, würden wir uns schon zutrauen. Um diese ganze TÜV – Geschichte zu umgehen, könnte man doch auch einfach einen „normalen“ PKW Anhänger nehmen, den Mini-Wohnwagen darauf aufbauen, aber nicht fest mit dem Hänger verbinden und die Wohnkabine als Ladung „deklarieren“.

Da hätte man dann gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Man kann den Anhänger noch zum Transport für andere Dinge nutzen, vorausgesetzt der Aufbau ist nicht so schwer und lässt sich relativ einfach mit 2 Personen vom Hänger nehmen. Ausserdem kann man sich das ganze Thema TÜV sparen.

Naja, wir denken nochmal eine Runde nach, schauen demnächst mal, wie das so in einem Wohnmobil mit uns funktioniert und entscheiden dann.

Vielleicht wird es dann doch ein kompletter Selbstbau. Hier haben wir auch mal ein schönes Modell vorgestellt, das man prima als Vorlage hernehmen könnte:

Drift House, ein Mini-Wohnwagen

Der Ausbau eines Anhängers mit Kastenaufbau, den wir hier mal vorgestellt haben, wäre doch für kurze Wander- oder Mountainbike-Trips auch nicht schlecht. Ausgestattet mit herausnehmbaren Möbeln, wäre so der Anhänger auch noch anderweitig nutzbar.

Wer, so wie wir, auf die kleinen Teardrop Hänger steht, findet auf dem Blog „Tiny Yellow Teardrop“ auf jeden Fall sein Lieblingsmodell und jede Menge toller Bilder.

Habt ihr schon mal einen Wohnwagen selber gebaut? Ist hier jemand unter den Lesern, der einen Teardrop besitzt und berichten kann? Will jemand einen alten kleinen Wohnwagen loswerden?

Dann meldet euch bei uns!

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