Der re:THINK Workshop und ein Lachsomat

Moin.

Wir sind zurück aus Hamburg.

Zurück vom re:THINK Workshop, bei dem sich viele Blogger aus der Nachhaltigkeits-Szene getroffen haben.

Wir haben alte Bekannte und Mitschreiber des re:BLOGs getroffen, aber auch einen Haufen neue Gesichter gesehen, die wir aber leider, auch bedingt durch die Kürze der Zeit, nicht näher kennengelernt haben.

Okay, zu wenig Zeit zum Kennenlernen ist das eine Ding und auch gerne mal eine beliebte Ausrede.

Oftmals ist es bei solchen Events aber auch einfach die Zurückhaltung, die Scheu und ein bisschen Schüchternheit, die uns hindert, auf die Leute, die da zum gleichen Thema eingeladen worden sind, zuzugehen, sie kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen.

Wir sind da auch echt nicht so gut drin, locker small talk mit „Fremden“ zu halten, geben wir zu:-)

Wahrscheinlich wäre da so eine „Speed-Dating-wir-stellen-uns-und-unseren-Blog-mal-in-3-Sätzen-vor-Geschichte“ am Anfang der Veranstaltung gar nicht so verkehrt gewesen. Halt einfach so face to face kurz gegenübersitzen, bisschen reden und so. Weißte?

Da wäre das Eis wahrscheinlich eher gebrochen.

Okay, wir wollen da aber jetzt nicht zu lange drüber sinnieren, sondern dir lieber erzählen, was bei dem re:THINK Workshop noch so los war.

Redner waren zum Beispiel los:

Den Anfang hat Simon McGowan gemacht.

Er hat uns in einem Science Slam Vortrag Biokunststoffe näher gebracht.

So ähnlich, wie in folgendem Video ging das ab. Immer gut, wenn da bewegtes Bildmaterial vorhanden ist, dann spart man sich eine ausschweifende Beschreibung (die wir als Chemie-Doofies wahrscheinlich eh nicht gut rübergebracht hätten).

Zweite Rednerin war die „Plastikfrau“, wie sich selbst bezeichnete, obwohl sie eher „Nicht-Plastikfrau“ heißen müßte.

Ja komm, ich weiß woran du jetzt als erstes gedacht hast. Nix da, mit Silikon-Boobs und ähnlichen in den meist weiblichen Körper operierten Kunststoffen hatte der Vortrag nichts zu tun.

Nadine Schubert (die Nicht-Plastikfrau) hat einen Vortrag über ein Leben ohne Plastik gehalten. Sie hat verschiedene Tipps und Alternativen aufgezeigt, wie man Plastik aus seinem Alltag verbannen und trotzdem ohne Einschränkung leben kann.

Zu dem ganzen Thema hat sie übrigens auch ein Buch geschrieben. Titel: Besser leben ohne Plastik*.

Hier kannst du dir ein Radio-Interview mit Nadine anhören, in dem Vieles zur Sprache kommt, was sie uns auch beim re:THINK Vortrag erzählt hat:

img_3345Dritter und eindrucksvollster Redner war Benjamin Adrion von Viva con Agua, der uns in einem superlockeren Vortrag mit vielen Videofilmchen die Story von VcA näher gebracht und natürlich auch von den riesigen Erfolgen nach 10jährigem Bestehen von VcA berichtet hat.

Hat uns echt beeindruckt, was da in 10 Jahren passiert ist…

…besonders die Tatsache, die Spenden ohne erhobenen Zeigefinger und Schockbilder zu generieren, hat uns gefallen.

Die Sache mit viel Spaß, Musik, Tanz, Kunst, Sport und Liebe anzugehen, hat uns echt mitgenommen und begeistert.

Good Job Benny!

Wenn du dich auch bei Viva con Agua engagieren willst, guckst du am besten gleich mal auf deren Seite vorbei und holst dir nähere Infos:

www.vivaconagua.org

Du kannst dir auch gleich mal das Video hier unten anschauen. Da bekommst du alles mit, was VcA so ausmacht.

…und sonst so?

Die Location „Loft 06“, eine alte Versandhalle auf dem OTTO Gelände in Hamburg war für uns Upcycling und DIY Fans topp. Palettentische, Palettenwände, Palettensofas, was willste mehr, wenn du wohn-blogger bist?

Übernachtung:

Auch da kamen wir voll auf unsere Kosten.

Wir haben im 25hours Hafencity gewohnt. Die Kojen sind cool eingerichtet. Als Schreibtisch dient z.B. ein (nachgebauter) Überseekoffer, der auch gleichzeitig die Minibar beherbergt. In der Tür dieses Koffers findest du definitiv zu viel:-) Lesestoff für einen kurzen Hamburg-Trip und kannst sie prima als Klamottenablage nutzen.

Ansonsten zig Hingucker und kleine Gadgets im ganzen Zimmer, die das Motto „Seemannsheim“ widerspiegeln.

Kleines Manko: Für unserem Geschmack war´s bißchen zu dunkel in dem Zimmer.

Auch die Lobby mit Schiffscontainer, Bikes im Schaufenster und urgemütlichen Couches hat uns überzeugt.

Wir stehen ja genau auf so einen Style.

Die Daddelbox mit Atari Spielekonsole aus den 80igern und ein Vinylzimmer mit zwei Plattenspielern und vielen schwarzen Scheiben im ersten Stock ist noch erwähnenswert.

25hours ist halt so ein bißchen wie Superbude, nur ohne Hostel-Charakter, dafür aber teurer.

Die Sauna mit Blick auf den Hafen und Kreuzfahrtterminal konnten wir leider nicht testen.

Noch was?

Ach ja, für alle, die jetzt bis hierhin durchgehalten haben, nur um zu erfahren, was es mit dem Lachsomat aus der Überschrift auf sich hat, bekommen jetzt endlich Aufklärung.

Kurz erklärt: Der LACHSOMAT ist ein non-photorealistischer Portraitautomat und funktioniert so:

In die Box gehen, fotografieren lassen und sich dann anhand des Fotos von 4 Illustratoren / Zeichnern sein ganz eigenes Portrait Unikat zeichnen lassen.

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Total crazy.

Guck mal, wie die Jungs von der6telachs uns porträtiert haben:

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Fazit des Workshops, über den du auch direkt bei re:BLOG lesen kannst:

Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.Mahatma Gandhi

Will sagen: Mach in Sachen Nachhaltigkeit, was du möchtest, was du vertreten und hinter dem du stehen kannst. Verbiege dich nicht.

Versuche nicht, dich ab morgen um 180 Grad zu drehen. Mach lieber kleine Schritte, denke z. B. bei deinem nächsten Einkauf an die Worte der „Nicht-Plastikfrau“ und reduziere Plastikmüll in deinem Haushalt, versuche aber nicht ab morgen komplett plastikfrei zu leben. Das wird nicht funktionieren.

Also, wenn jeder da draußen einen kleinen Teil beiträgt, sollte es doch laufen, oder?

In diesem Sinne :

re:THINK it!

 

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