Gesundes Raumklima im Kinderzimmer: 6 tolle Tipps

Gastartikel von Hannes Bodlaj

Da Kinder sehr feinfühlig sind, reagieren sie besonders stark auf äußere
Reize. So kann beispielsweise ein unausgewogenes Raumklima im Kinderzimmer
zu schlechtem Schlaf und daraus resultierend zu Leistungstiefs am nächsten
Morgen führen. Du solltest deinen Kindern daher auf jeden Fall ein schönes
eigenes Reich schaffen, in dem deine Kleinen sich absolut wohlfühlen
können. Wie dir das am besten gelingt, zeigen dir die folgenden sechs Tipps für ein gesundes Raumklima im Kinderzimmer.

Warum das richtige Raumklima so wichtig ist

Wer fühlt sich schon wohl in einem Raum, in dem sprichwörtlich dicke Luft
herrscht? Wahrscheinlich niemand! Genauso geht es auch unseren Kindern. In
einem ungemütlichen Zimmer sind Kinder weniger leistungsfähig und deutlich unkonzentrierter. Die Hausaufgaben werden da schon mal zur Zerreißprobe und auch zum
Spielen gibt es schönere Plätze.

Vom erholsamen Schlaf ganz zu schweigen. Wenn das Raumklima nicht stimmt
und wichtige Grundsätze der Feng-Shui Lehre missachtet werden, schlafen nicht nur Erwachsene schlechter, sondern auch, und vor allem die Kinder. Abgesehen davon können Schadstoffe im Kinderzimmer sich sogar negativ auf die Gesundheit auswirken.

6 tolle Tipps, um das Raumklima zu verbessern

Vielleicht haben dich die obigen Hinweise ja motiviert, das Raumklima im
Zimmer deiner Kinder zu verbessern? Wenn ja, findest du im Folgenden
einfache Tipps, wie du dein Vorhaben in die Tat umsetzen kannst:

Tipp #1: gemeinsam Putzen

Auch, wenn deine Kinder auf diesen Tipp vielleicht weniger begeistert
reagieren werden, solltest du sie dennoch regelmäßig zum Putzen überreden.
Das klappt am besten, wenn deine Kinder noch sehr klein sind, denn da macht
es ihnen in der Regel am meisten Spaß. Aber auch ältere Kinder kannst du
mit einer spielerischen Herangehensweise sowie Belohnungen
nach getaner Arbeit in der Regel gut zum Putzen überreden.

Wenn du es schaffst, dass sie gerne mit dir putzen, ist das im Übrigen auch
ein guter Schritt in Richtung Selbständigkeit – damit kannst du dir in Zukunft ein bisschen Arbeit ersparen. Wie du das Putzen und Aufräumen mit deinen Kindern angehen kannst, verrät dir diese tolle Infografik!

Tipp #2: auf Durchzug schalten

Mit diesem Tipp ist natürlich nicht gemeint, dass du deinen Kindern nicht
mehr zuhören sollst – Durchzug ist hier absolut wörtlich gemeint. Gerade im
Winter ist es wichtig, die Fenster zumindest einmal am Tag komplett zu
öffnen und zehn Minuten so richtig durchzulüften.So kann die trockene Heizungsluft gegen frische Luft von draußen ausgetauscht werden. Am besten solltest du dies gleich nach dem Aufstehen und kurz vor dem Zubettgehen tun. Im Sommer gilt natürlich dasselbe. Im Frühjahr empfiehlt es sich wegen der Pollenbelastung, direkt nach einem Regenschauer zu lüften.

Tipp #3: metallfrei schläft es sich besser

Bei den meisten Möbelstücken vom Möbeldiscounter hapert es meist nicht nur
an der Verarbeitung, sondern auch an den Materialien an sich. Das Hauptproblem dabei sind
unter anderem die verarbeiteten Metallteile. In Kombination mit
elektrischen Geräten entstehen so wahre Strahlungsherde, die für ein
unangenehmes Raumklima sorgen und sogar Krankheiten fördern können. Auf
jeden Fall ist elektromagnetische Strahlung eine mögliche Ursache für schlechten, wenig erholsamen Schlaf. Deshalb sollten gerade Betten idealerweise gänzlich metallfrei sein.

Investiere daher lieber einmal in ein hochwertiges Kinderbett aus massivem heimischen Holz. Zirbenholz ist hier besonders positiv hervorzuheben, denn das Holz sorgt dank seiner ätherischen Öle für einen angenehmen, beruhigenden und vor allen Dingen schlaffördernden Duft.

Tipp #4: richtiges Putzmittel verwenden

Richtig putzen ist schön und gut, aber wusstest du, dass viele Putzmittel
voller schädlicher Chemikalien stecken, die die Atemwege
deiner Kinder reizen? Verwende lieber biologische Putzmittel
beziehungsweise kannst du deine Reinigungsmittel sogar selber herstellen. Das macht
das Kinderzimmer genauso sauber, ist aber deutlich weniger schädlich. Auch
die Möbel und der Boden freuen sich darüber.

Das Gleiche gilt übrigens auch, und vor allen Dingen für das Reinigen von
Spielzeug. Auch hierbei solltest du lieber auf weniger Chemie setzen, da deine Kinder das Spielzeug gerne in den Mund nehmen. Regelmäßiges und richtiges Reinigen ist also unbedingt zu empfehlen!

Tipp #5: Pflanzen aufstellen

Ein Garant für ein besseres Raumklima sind Pflanzen. Sie erhöhen die Luftfeuchtigkeit dadurch, dass sie einen großen Teil des Gießwassers wieder an die Luft abgeben – ein angenehmer Nebeneffekt im Sommer: durch die permanente Verdunstung senkt sich
automatisch die Raumtemperatur.

Geh dazu einfach mal mit deinen Kindern in eine Gärtnerei und lass sie
etwas Schönes aussuchen. Wie wäre es beispielsweise mit einer kleinen Erdbeerpflanze, um die sie sich kümmern können? Obst und Gemüse machen Kindern meist mehr Spaß als Blumen, da sie da mehr davon haben.

Tipp #6: Feng-Shui

Die Feng-Shui Lehre besagt, dass man sich in einem Zimmer wohler fühlt,
wenn man nicht ständig die Dinge des Alltags im Blickfeld hat. Schaffe daher intelligente Stauräume. Eine große Kiste, in die die Kinder ihr Spielzeug packen können, ist zum Beispiel eine sehr gute Investition. So können die Kinder leicht aufräumen und es sieht immer ordentlicher aus als offene Regale – und weniger Staub sammelt sich noch dazu.

Zusatztipp: laut Feng-Shui-Lehre schlafen Kinder besser, wenn das Kopfende des Bettes an einer Wand steht. Das gibt Sicherheit und schenkt ihnen Ruhe. Außerdem sollte sich kein Regal oder Bild direkt über dem Kopf des Kindes befinden. Dies wird vom Unterbewusstsein nämlich als „Last“ empfunden, was sich wiederum negativ auf die Schlafqualität auswirken kann!

Ein gesundes Raumklima ist auch für Kinder wichtig. Du kennst das
sicher, wenn du dich einfach nicht wohl im Zimmer fühlst, leidet auch
dein Schlaf darunter. Genauso kann es deinen Kindern auch gehen, daher
solltest du bei der Gestaltung des Kinderzimmers unbedingt den einen
oder anderen der angeführten Tipps beachten. Dann klappt es auch mit
dem gesunden Raumklima und einem ausgeglichenen Schlaf deiner Kinder!

Autorenname:
Hannes Bodlaj

Position:
Geschäftsführer

Hannes Bodlaj ist Geschäftsführer von LaModula, dem Spezialisten für Massivholzbetten mit Sitz in Villach. Der prämierte Onlineshop aus Kärnten hat sich „Traumhaft schlafen, natürlich wohnen“ als Philosophie auf seine Fahnen geschrieben. Hannes Bodlaj ist im Unternehmen unter anderem für die finanziellen Angelegenheiten und die strategische Planung zuständig.

1 Kommentare

  1. Michael P.

    Als zweifacher Vater kann man es noch kaum in Worte fassen wie schön die Zeit aktuell ist. Wie alle Väter wollen wir, dass es unseren Kinder so gut geht wie möglich. Da sich die Kinder die meiste Zeit des Tages im Kinderzimmer aufhalten, ist es umso wichtiger, dass sich die Kinder in diesem Ort super wohl fühlen. Meiner Meinung nach konnte der Artikel mit den 6 ausformulierten Tipps wahrlich helfen. Ich bin der Redaktion und dem Gastautor Herrn Bodlaj sehr dankbar, dass sie dieses wichtige Thema bearbeitet haben. Großes Dankeschön und ein großes Lob!

    Besonders Tipp 1 (gemeinsam Putzen) finde ich sehr wichtig für die Entwicklung des Kindes. Natürlich sollte man es nicht überfordern, aber auch Kinder haben das Recht bei den Aspekten mitzustimmen, die sich direkt angeht. So durfte auch unser Ältester mitentscheiden bei der Auswahl des Teppichs für das Kinderzimmer. Als wir auf teppichcenter24 einige Modelle aussuchten, fiel die Entscheidung sehr schnell als unser Kind den Teppich mit den Fussballmotiven sah. Irgendwie auch verständlich! Hätte ich wahrscheinlich als Kind auch so entschieden!

    Danke nochmals! Beste Grüße. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.