Satteldach, Pultdach, Mansardendach,… – Welche Dachform für ein Tiny House?

Es gibt ja unzählige Möglichkeiten und Varianten ein Tiny House zu bauen.

Bei der ersten Planung stellt sich nicht nur die Frage, welche Größe und Höhe das kleine Haus haben soll, sondern auch, welche Dachform am besten zu wählen ist.

Das hängt natürlich auch davon ab, wie die innere Raumaufteilung gewählt wird. Soll es ein Loft mit genügend Kopffreiheit werden, reicht eine leichte Dachschräge, oder, oder, oder…

Wir haben mal geschaut, welche Dachformen es aktuell in der Tiny House Welt gibt und haben euch ein paar aufgelistet.

Ganz klassisch und auch wunderschön anzuschauen sind die Häuschen mit Satteldach. So sieht das Mini-Haus ganz nach einem großen Steinhaus aus, die Konstruktion des Daches ist einfach und halt ein echter Klassiker. Es wäre bestimmt auch gut möglich, dort noch kleine Dachfenster für mehr Helligkeit und eine bessere Belüftung zu integrieren, gerade wenn sich das „Schlafzimmer“ unter dem Dach befindet.

Auch eine beliebte Variante ist das Flachdach. Mit keiner oder einer nur ganz geringen Neigung nach einer Seite, ist es so möglich das Dach zu begehen und eventuell als kleinen Balkon zu nutzen. Auch zur Dachbegrünung ist es gut geeignet. Es eignet sich auch super, um darauf Solarpanels zu installieren.

Das funktioniert auch bei dem Pultdach sehr gut. Das Pultdach ist eine Dachform aus nur einer geneigten Dachfläche, die auch im klassischen Hausbau immer öfter zu sehen ist. Im Tiny Hausbau ist sie auch eine gerne gewählte Konstruktion, weil einfach zu bauen und mit Solar bestückbar.

Dann wäre da noch das Schleppdach zu erwähnen, im Prinzip ein weit über den üblichen Dachüberstand hinaus gezogenes Pultdach. Es dient bei großen Häusern z. B. als Carport, bei Tiny Houses und Gartenhäusern wird der zusätzlich überdachte Raum gerne zur Lagerung von Brennholz oder im Eingangsbereich als Vordach genutzt.

Noch mehr Dachformen

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Dach-Varianten, wie zum Beispiel das Mansardendach, das Walmdach oder auch das Zwerchdach. Da möchten wir jetzt aber nicht näher drauf eingehen, sondern einfach auf einen super ausführlichen Artikel auf tiny-house.de verweisen, der diese Dachtypen beschreibt und auch Beispielbilder dazu am Start hat.

Stellt sich nach wie vor die Frage, welche die richtige Dachform für ein Tiny House ist.

Man könnte mehrere Dachformen kombinieren, aber das würde den DIY Aufbau mit Sicherheit erschweren, ausser man ist ein ausgebildeter Zimmermann und hat auch die entsprechenden Maschinen zur Hand.

Wie dem auch sei, wir planen ja momentan kein Tiny House, finden aber die Pultdachvariante, zumindest optisch und auch von der Innenraumaufteilung am schönsten. Ob´s die sinnvollste ist, bleibt dahingestellt.

Jedenfalls haben wir ein tolles Tiny House Exemplar mit dieser Dachform gefunden, das auch von innen unsere vollste Sympathie hat.

Guck mal, Trevor hat da ein prima Tiny House gebaut:

1 Kommentare

  1. Ich finde Tiny Houses prinzipiell toll, auch wenn die Idee dahinter (Mobile Home, Steuer, Stellplatz) ja eher aus einer Not heraus geboren ist. Zu unserem aktuellen Lebensentwurf würde eine Tiny Hous jedoch einfach nicht passen, als fünfköpfige Familie reich eine aufgepumpter Wohnwagen vorerst nicht aus, aber in einigen Jahren, wenn die drei Damen das Haus verlassen haben :-(, kann ich mir durchaus vorstellen wieder in einem kleineren (smarten) Hus zu leben, das mir weniger Arbeit und weniger Kopfzerbrechen bereitet, ob das nun mobil oder fix ist kann ich noch nicht sagen.

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