Schlafen bei Hitze und Co: 7 Tipps für erholsame Nächte

Gastartikel von Gerald Bacher

Die Tage werden länger und die Nächte kürzer. Und vor allem auch heißer. Gerade wenn du mit einer Dachgeschosswohnung gesegnet bist, wirst du den Sommer wahrscheinlich regelmäßig verfluchen. Die Hitze erschwert dabei nicht nur das Ein- sondern auch das Durchschlafen. Damit du den Sommer und die warmen Nächte gut überstehst, haben wir hier ein paar Tipps für dich zusammengestellt.

Nicht kalt duschen!
Natürlich ist es unglaublich verlockend, sich einfach unter die kalte Dusche zu stellen. Aber wenn dann bitte nur kurz, denn durch die Kälte ziehen sich deine Poren zusammen und so kann dein Körper die Wärme nicht mehr richtig aus dem Körper transportieren. Durch eine warme Dusche hingegen weiten sich deine Poren. Das bedeutet, die Hitze kann entweichen und du fühlst dich langfristig sogar frischer als nach einer kalten Dusche.

2. Hitze und Mücken müssen draußen bleiben
Lüften solltest du nur direkt nach dem Aufstehen, so kann die schlechte Luft der Nacht entweichen und frische, noch kühle Luft in die Wohnung gelangen. Tagsüber machst du am besten die Fenster zu und schließt die Vorhänge oder Jalousien. In der Nacht solltest du die Fenster nur kippen, sonst läufst du Gefahr dir durch die Zugluft einen steifen Nacken oder Schulterschmerzen zu holen. Tipp: wenigstens im Schlafzimmer solltest du Mückenschutz an den Fenstern anbringen. Denn sonst läufst du Gefahr, dass dich nicht nur die Hitze, sondern auch die lästigen Mücken nicht schlafen lassen. Du kannst alternativ auch auf Hausmittel gegen lästige Mücken im Zimmer setzen. Hier sind es meist Pflanzen am Fensterbrett oder ätherische Öle, die Abhilfe schaffen.

Verdampfungswärme ist ebenfalls ein toller Helfer in warmen Wohnungen. Das funktioniert ganz einfach, und zwar musst du nur feuchte Bettlaken oder Handtücher aufhängen. Zum Beispiel ans Fenster, über ein paar Stühle oder einen Wäscheständer. Durch den Trocknungsvorgang wird der Luft die Wärme entzogen – die sogenannte „Verdampfungswärme“ – so wird nicht nur die verdampfende Flüssigkeit kühl, sondern auch die Umgebung. Unser Tipp hierfür ist noch folgender: stell einen Ventilator davor! Dieser sorgt dafür, dass die Luft direkt abtransportiert wird.

3. Kleidung und Decke sind ein Muss

Die dicke Daunendecke kannst du zwar getrost im Schrank lassen, aber wenigstens ein dünnes Laken aus Baumwolle muss sein. Wer gar nicht ohne irgendeine Zudecke schlafen kann, der sollte am besten auf spezielle Daunen Sommerdecken zurückgreifen. Hier gibt es sogar Varianten aus Wildseide, die für ein kühleres Bettklima sorgen!
Das gleiche gilt für den Winterschlafanzug. Aber, so verlockend es auch ist nackt zu schlafen, auch das solltest du lieber lassen. Denn wenn der Körper nachts auskühlt, verliert man circa einen halben Liter Wasser. Für den extra Frischekick kannst du Bettbezüge und deinen Schlafanzug auch in der Kühltruhe lagern, bis du schlafen gehst.

4. Pizza Party Night – besser nicht
Bei Temperaturen jenseits der 25 Grad solltest du auf fette oder kohlenhydratreiche Mahlzeiten vor dem Schlafengehen verzichten. Das schwere Essen liegt dir dann wie ein Stein im Magen und hindert dich am Einschlafen. Abgesehen davon heizt der Ofen die Wohnung noch mehr auf und das kannst du bei der Hitzewelle gar nicht gebrauchen!
Fast genauso ist es auch mit Wasser. Bevor du jetzt sagst „Aber man soll doch viel trinken….!“ – ja, das stimmt auch. Aber am Abend solltest du deine Wasseraufnahme etwas reduzieren, damit du nachts nicht ständig raus musst.

5. Elektrische Geräte und Ventilatoren
Ventilatoren sind super, um den Raum etwas runter zu kühlen. Aber diese sollten nur vor dem Schlafengehen zum Einsatz kommen und spätestens dann ausgeschaltet sein, wenn du ins Bett gehst. Oder aber du stellst ihn wenigsten nicht direkt vor dein Gesicht. Tipp: du kannst auch Wasserflaschen mit Leistungswasser befüllen, einfrieren und die Eisflaschen dann in einer Schale (für das Kondenswasser) direkt vor dem Ventilator platzieren. Somit hast du dir deine eigene Klimaanlage gebastelt!
Alle weiteren elektronischen Geräte sollten übrigens nicht in Betrieb sein, denn diese heizen den Raum nur unnötig auf.

6. Kühlung durch Eiswasser
Im Winter liegt die Wärmflasche im kalten Bett, im Sommer kann man sich damit eine angenehme Kühlung für die Nacht verschaffen. So geht’s: einfach mit Eiswasser füllen & bis zum Schlafengehen im Kühlschrank deponieren – nachts kannst du die „Kühlflasche“ dann auf die Arme oder Beine legen.

7. Schlaf nicht erzwingen
Wenn alle Tipps nichts bringen und der Schlaf einfach nicht kommen will, kannst du es noch mit natürlichen Einschlafhilfen probieren. Zwar brauchen wir im Sommer sowieso weniger Schlaf, aber bei großen Einschlafproblemen helfen natürliche Einschlafhilfen mit Baldrian– oder Hopfenextrakt.

Wer besonders hitzeempfindlich ist, für den sind heiße Sommernächte ein wahrer Albtraum. Mit den angeführten Tipps kann man sich allerdings auch bei warmen Temperaturen im Zimmer Abhilfe verschaffen. Und wenn man in einer Dachgeschosswohnung lebt und nachts tatsächlich kaum noch ein Auge zumacht, dann gibt es sicherlich Freunde mit kühleren Wohnungen, bei denen man sich zwischendurch eine Mütze Schlaf holen kann. 😉

Autorenname: Gerald Bacher

Gerald Bacher informiert auf seinem Online-Ratgeber über Daunen Daunenfeder.com über die verschiedenen Daunenarten und das Thema Tierschutz. Bei Daunenfeder findet man außerdem umfangreiche Artikel über Produktqualität, Daunen-Hersteller und Pflege von Daunenprodukten.

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