Fenster selber einbauen – so geht’s

Bild: ©istock.com/GeorgePeters

Der Einbau eines neuen Fensters scheint auf den ersten Blick wie eine Aufgabe, die nur der Profi umsetzen kann. Dabei kannst du ein neues Fenster auch in Eigenarbeit einbauen. Wir zeigen dir genau, wie es funktioniert.

 

Platz für das neue Fenster machen

Soll möglichst wenig Arbeit verursacht werden, sollte das neue Fenster die Größe des alten Rahmens nicht überschreiten. Die Auswahl für hochwertige Fenster ist dabei sehr groß. Spezialisten wie Fensterheld.de haben ein abwechslungsreiches Sortiment für Fenster zu bieten. Ist das passende Modell gefunden, geht es daran, das alte Fenster zu entfernen. Zuerst die Fensterflügel abschrauben. Bei alten Bauten muss eventuell auch die Fensterbank entfernt werden. Den Rahmen in Einzelteile zersägen und mit einem Hammer aus der Wand schlagen.

Rahmendübel entfernen

Alte Rahmendübel lassen sich einfach ausschrauben. Fensterrahmenlaschen oder -anker am besten mit einem Hammer ausschlagen. Ist dies geschehen, kann der Putz von der Fensterlaibung entfernt werden. Mithilfe von Reparaturmörtel können kleine Schäden behoben werden. Die Öffnung für das Fenster muss ausreichend groß sein, um den Rahmen, eine 20 mm Arbeitsfuge (umlaufend) und das Fensterbrett zu fassen.

Fensterrahmen einsetzen und verschrauben

Auf Tragklötzen den Rahmen zum Ausrichten in die Öffnung setzen. Dafür die Flügelfenster entfernen. Für die Fixierung Keile verwenden. Mit einer Wasserwaage den Rahmen ins Lot bringen. Die Rahmenbügel in die vorgefrästen Bügellöcher stecken. Den Rahmen sicher verschrauben. Unbedingt die Fensterflügel einhängen, bevor der nächste Arbeitsschritt vollzogen wird, und darauf testen, ob die Fenster sich ohne Probleme bewegen lassen.

Fugen ausschäumen und Fensterbank einsetzen

Mit Zwei-Komponenten-Montageschaum die Fuge zwischen Rahmen und Mauer füllen. Mit einem Cuttermesser lässt sich überstehender Schaum nach dem Aushärten zuschneiden.

Die Fensterbank einfach mit einer Stichsäge zuschneiden. Ist dies geschehen, lässt sich der passende Klebemörtel direkt auf die Fensterbrüstung streichen. Die Fensterbank vorsichtig in Position legen. Abhängig von der Dicke der Bank, sollten auch die Seiten mit Klebemörtel eingestrichen werden.

Fenster komplett abdichten

Um ein dauerhaft gutes Ergebnis zu sichern, sollte das Fenster an beiden Seiten mit einer dauerelastischen Dichtmasse behandelt werden. Dafür eignen sich Silikon oder auch Acryl. Mit einem speziellen Fugenglätter lässt sich ein sauberes Ergebnis erzielen. Ist alles ausgehärtet, kann die Schutzfolie von Rahmen und Fenster gezogen werden.

Hinweis

Wer handwerkliches Geschick beweist, der kann ohne Probleme ein Fenster einbauen oder auch ausbauen. Allerdings solltest du die Finger von dem Projekt lassen, wenn du dir nicht absolut sicher bist. Denn geht hier etwas schief, sieht das nicht nur unschön aus – es hat auch Auswirkungen auf die Raumluft und die Innenraumtemperatur.

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