Frühjahrsputz – 4 Tipps und Tricks zum Fenster putzen

Streifenfreie Fenster sind kein Hexenwerk und mit einigen Tipps kann Fensterputzen sogar Spaß machen. Wobei auch hier die Routine wichtig ist, so kann man sich schließlich auch an die oftmals nervende Hausarbeit gewöhnen. Denn je öfter oder regelmäßiger man putzt, desto einfacher und schneller geht es von der Hand. Zugleich entwickelt man auch seine eigene Routine, was noch zusätzlichen Ansporn gibt. Denn einige der nachfolgenden Tipps lassen sich durch eigene Erfahrung ausweiten und sogar optimieren.

Tipp 1: Die richtige Tageszeit zum Fensterputzen wählen

Es sollte zum Fensterputzen nicht zu warm und nicht zu kalt sein, und die Sonne sollte nicht direkt auf die nassen Fenster scheinen. Verdunstet das Putzwasser zu schnell an den Scheiben, gibt es unschöne Flecken und Schlieren. So kann man mittags im Osten anfangen, über zum Norden gehen, zum Westen und am Schluss die Südfenster machen. Wer früh morgens putzen will, kann auch mit den Südfenstern anfangen und von Westen, nach Norden zu den Ostfenstern gehen.

Tipp 2: Die richtigen Putzmittel verwenden

Egal, ob man sich für Chemie oder Hausmittel entscheidet, auf keinen Fall sollte man zu viel Putzmittel ins Wasser geben. Gängige Fensterreinigungsmittel wie Glasreiniger kann man ebenso verwenden wie einfaches Spülmittel. Beides sollte man in lautwarmes Wasser geben, damit es nicht schäumt. Man kann aber auch mit Essig, Schwarzem Tee und Zitronensaft Fenster putzen. Auf diese Hausmittelchen schwören viele und man hat sie immer griffbereit. Beim Essig einen Schuss in warme Wasser geben, für den Schwarzen Tee 2 Beutel aufbrühen, ziehen lassen und dann ins Wasser geben, wer will kann noch Zitronensaft hinzugeben.

Tipp 3: Die richtige Reihenfolge einhalten

Zuerst säubert man immer den Fensterrahmen sowie die Griffe. Vor dem eigenen Putzen kann man auch die Gummierung zwischen Fenster und Rahmen sauber machen, vor allem an den Ecken. Hartnäckige Flecken wie Vogelkot können entweder vorab eingeweicht oder vorsichtig mit einem Herdschaber/Glasschaber entfernt werden.
Der eigentliche Putzvorgang ist immer derselbe:

Reinigungstuch ins Wasser tauchen und von oben nach unten über die Breite des Fensters putzen. Am besten macht man kleine Kreise oder 8er-Figuren.
Am Schluss kommt der Abzieher dran. Diesen setzt man entweder wieder oben an, um dann von oben nach unten zu wischen; oder man setzt ihn an der Seite an, um dann von rechts nach links (oder umgekehrt) zu wissen.
Zwischen jedem Wischer, den Abzieher mit einem trocknen Tuch abwischen.
Am Schluss noch mal über Rand und Rahmen und gegebenenfalls Streifen nachpolieren.

Tipps 4: Die richtigen Materialien

Mikrofasertücher eignen sich am besten zum Fensterputzen, von Schwämmen mit rauen Seiten oder sogar zum Schrubben sollte man die Finger lassen, da diese kleine Kratzer in die Scheibe machen können.
Bei den Abziehern sollte die Gummilippe austauschbar sein, sodass man nicht jedes Mal einen neuen Abzieher kaufen muss.
Zum Nachpolieren nimmt man ein Fensterleder oder eine Zeitung. Bei der Zeitung kann es aber durchaus zu Flecken aufgrund der Druckerschwärze kommen.
Wer möchte, kann auch einen elektrischen Fensterputzer nutzen. Hier gibt es Modelle, die mit Sprüher, Tuch und Abzieher alles in einem bieten oder reine Abzieher, die das Putzwasser auffangen.

Wer regelmäßig Fenster putzt, hat auch weniger zu putzen und mit festen Zeiten, wie jeden 2. Samstag alle 2 Monate, kann man sich auch schnell an die Arbeit gewöhnen. Wer zu viele Fenster hat oder vor allem im Frühling keine Lust hat, den Pollenstaub regelmäßig zu entfernen, kann sich Hilfe auf Helpling suchen. Dort finden sich Putzfrauen aus der Umgebung, die auch gerne Fenster putzen.

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