Die Studenten-WG: Ein probates Mittel gegen Mangel an Wohnplätzen

Walter Ludin hat einmal gesagt: “Wer nichts findet, der sucht am falschen Ort”, in dieser Aussage steckt auch beim Thema Studenten-WG eine gewisse Wahrheit, vorallem, wenn man gerade dabei ist in eine neue Stadt zu ziehen und sich dort eine Wohnung zu suchen. Denn zwar gibt es auf der einen Seite einen realen Mangel an bezahlbarem Wohnraum für Studenten: Während die Zahl der Studierenden in den letzten 10 Jahren um 5 Prozent gestiegen ist, ist die Zahl der Plätze in Wohnheimen dies nur um 0,6 Prozent. Zum anderen wird aber auch im Allgemeinen der Wohnraum immer teurer. Wer als Student jedoch statt nach einer Single-Wohnung nach einer WG sucht, der wird sein bezahlbares Zuhause in den meisten Fällen um ein Vielfaches einfacher finden.

Die Vorteile der WG liegen dabei auf der Hand. Man spart sich als Student bis zu 35% an Miete im Vergleich zu einer Single-Wohnung. Außerdem hat man immer Gesellschaft und muss sich niemals alleine fühlen. Was aber nicht bedeutet, dass man sich nicht auch zurückziehen könne, wenn man einmal etwas Zeit für sich selbst braucht.

Einfach gestaltet sich die Suche nach einem WG-Zimmer für Studenten dabei aber bei Weitem nicht immer, denn vor allem in Großstädten wie München oder Berlin können auf ein einziges Zimmer schon einmal bis zu 100 Bewerber kommen. Da heißt es als Student nur dranbleiben und auf möglichst viele WG-Plätze bewerben, um die eigenen Chancen auf ein Zimmer zu steigern.

Die beliebteste Art und Weise zur Vermittlung von WG-Plätzen ist dabei übrigens das Internet. Beinahe 45 Prozent aller WG-Plätze werden inzwischen über dieses Medium gesucht und gefunden. Aber auch Freunde und Bekannte spielen mit fast 31% eine wichtige Rolle wenn es darauf ankommt, eine WG zu finden, in der ein Zimmer nicht nur bezahlbar ist, sondern in der man sich auch mit seinen Mitbewohnern verstehen kann.

Hier eine Info Grafik zum Thema via noknok24.de

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1 Kommentare

  1. Bsp Berlin:

    Ich kenne ein paar Leute, die Zimmer an Studenten vermietet haben. Da kamen mit Ach und Krach eine Hand voll Interessenten. Diese Zimmer sind natürlich nicht in Szenebezirken wie Prenzlauer Berg, sondern etwas weiter weg vom Zentrum.

    Das Problem ist meiner Meinung nach nicht der fehlende Wohnraum, sondern dass alle natürlich in Szene-Bezirken wie Prenzlauer Berg etc. wohnen wollen, wo die Mieten generell schon hoch sind und Wohnungen knapp.

    Ich sehe das Problem eher in den zu hohen Ansprüchen.

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