Vanlife – der Kasten ist da!

Wir haben ja hier schon mehrfach drüber berichtet, dass wir Bock auf Vanlife haben und uns deshalb einen Kastenwagen bestellt haben.

Nach fast einem Jahr, um genau zu sein elfeinhalb Monate nach Bestellung, stand das Teil endlich abholbereit beim Händler in Schwelm.

Wir haben uns natürlich direkt mal das fieseste Wetter für die Abholung und die erste 200 km Fahrt ausgesucht, die man sich denken kann.

Sturmtief Xaver hat uns am Donnerstag beglückt und uns direkt mal testen lassen, ob die Scheibenwischer denn auch volle Pulle können und wie sich die Kiste auf den Autobahnbrücken bei heftigstem Seitenwind verhält.

Also der erste Härtetest ist überstanden, würden wir mal sagen. Alles gut gelaufen.

Vor allem das Wetter bei der nächsten Ausfahrt kann nur besser werden.

Aktuell steht der Van in unserem Hof und wir müssen jetzt erst mal den ganzen Krimskrams, den wir vorher schon besorgt haben, verstauen.

Am Abhol-Abend haben wir Freunde eingeladen und den ersten Koch-, Heizungs- und Lichttest im Partymodus durchgeführt. Gaskocher kocht, Heizung macht schnell muckelig warm und die Beleuchtung mit den vielen flachen Led Einbaustrahlern macht die „Bude“ super hell.

Läuft also!

Witzig war, dass den Freunden, die mit Kastenwagen und Camping eher nix am Hut haben, Dinge im Wagen auffielen, die für uns nach zig Caravan-Messen und auch einem ersten Probelauf mit einem Van anderer Marke völlig selbstverständlich sind.

Nämlich, dass der Kühlschrank wirklich richtig gut kalt macht und die Eiswürfel im Eisfach nicht schmelzen, obwohl man nicht von außen mit Strom versorgt wird, die Bedienung des Lichtes mit nur einem Fingertip funktioniert und diese Led Einbaustrahler in flach fast keinen Strom benötigen, dass auch so ein 6 Meter Womo ein richtiges Bad mit Dusche und Klo hat, das Bett mit 1,90 Metern Länge und 1,40 Metern Breite gar nicht so klein ist usw…

Klar ist, dass solche Kastenwagen Womos jetzt nicht mit einem chilligen USA Camper mithalten können, aber das sollen sie ja auch gar nicht. War zwar bei unserer USA Tour sehr nett, einen riesigen Stauraum, ein großes Bad und einen plüschigen Sessel zu haben, der normalerweise bei Oma vor dem Fernseher steht :-), aber das muß man ja nicht zwingend haben.

Dafür besteht der riesige Vorteil beim Kasten darin, dass er sich praktisch, wie ein PKW fahren läßt, wenig böses Diesel verbraucht ( wir haben Euro 6 mit Ad Blue und sind deshalb gar nicht so böse) und absolut wendig ist. Für Outdoor-Menschen, Wanderfreunde, Bike- und Boardfans und natürlich uns, ist es das ideale Gefährt und der ideale Gefährte bzw Gefährtin.

Jetzt sind noch ein paar kleine Basteleinheiten zu absolvieren. Hier ein paar Kläppchen ändern, da den Stauraum besser organisieren etc. Wenn wir den Kasten schon nicht selbst ausgebaut haben, wie ursprünglich mal angedacht, werden es halt nur ein paar kleine DIY Veränderungen.

Was wir da so im Einzelnen machen wollen, werden wir hier zeigen. Keine Angst, wir mutieren jetzt nicht zu einem Camper-Blog, aber irgendwie gehört das Thema Camping und Vanlife ja schon zu den wohn-bloggern und zählt zu den alternativen Wohnkonzepten.

So ein Kastenwagen ist halt auch irgendwie ein kleines rollendes Häuschen, wenn auch mit Motor. Mehr Vanlife-Stories findest du hier.

In diesem Sinne, egal wie und egal wo ihr unterwegs seid: Happy Vanlife!

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