Steigende Strompreise: Auf Wechselkurs gehen!

Die Strompreise sind stetig am Steigen. Wer noch immer beim standardmäßigen regionalen Versorger oder anderen teuren Unternehmen angemeldet ist, den wird bei der nächsten Stromrechnung wohl der Schlag treffen. Die Devise heißt: wechseln!

Strompreise im Vergleich

Wenn es um die Begründung für ständige Strompreiserhöhungen geht, haben die Energiekonzerne schnell einen Sündenbock gefunden. Mal ist der Staat mit seinen Steuern schuld, dann der Atomausstieg und die Energiewende mit den entsprechenden Gesetzen, ein anderes Mal soll der Ausfall einer Anlage irgendwo auf der Erde für steigende Preise verantwortlich sein. Was die wenigsten wissen ist, dass die Beschaffungskosten von Strom für die Versorger mit der Zeit sogar gesunken sind und dass die Gewerbekunden hier längst nicht so drastische Preissteigerungen schlucken mussten wie die privaten Verbraucher. Dafür gibt es eigentlich nur einen Grund: Viele Verbraucher nehmen die Preiserhöhungen hin, zwar verärgert, aber ohne Konsequenzen zu ziehen. Solang die Menschen noch weiter die hohen Preise schlucken, gibt es keinen Grund für die Energieunternehmen ihre Praktiken zu ändern. Dabei ist der Stromanbieterwechsel gar nicht so schwer und aufwendig, wie viele denken. Einfach eines der zahlreichen Vergleichsportale im Internet aufrufen und die Preise entsprechend der eigenen Bedürfnisse vergleichen. Mittlerweile gibt es hunderte von Energieversorgern mit verschiedenen Preiskonzepten und Grundausrichtungen hier in Deutschland. Billigstromanbieter, Unternehmen, die im Voraus bezahlt werden und dadurch günstige Tarife bieten, wie hier bei Flexstrom, Ökostromlieferanten und mittlerweile sogar Billiganbieter für den grünen Strom – die Auswahl ist riesig! Mit einigen Tarifen kann man nicht nur sparen, sondern die Umwelt auch nachhaltig schützen – mit der richtigen Ausstattung.

Warum denn nicht wechseln?

Viele sind einfach zu bequem zum Wechseln, denn mittlerweile verliert man bei den ganzen großen und kleinen Stromversorgern einfach den Überblick. Man müsste sich erst ausgiebig erkundigen und den Markt sondieren, viele sehen das Sparpotential dabei allerdings nicht so hoch, dass sich der Zeitaufwand lohnen würde. Aufgrund der Bequemlichkeit bleibt man seinem alten Anbieter also einfach treu. Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, allerdings lassen sich hier durch den Wechsel auf das Jahr gerechnet mehrere hundert Euro Energiekosten sparen, dank Vergleichsportalen im Internet oder Testberichten in Verbraucherzeitschriften bleibt der Aufwand dabei geringer als gedacht. Viele haben auch einfach Angst, dass der Anbieterwechsel zu einem Stromausfall oder anderen Problemen führen kann. Häufig erlebt man das ja beim Telefon, Internet oder Fernsehen, wenn die Anschlüsse und Geräte nach einem Wechsel oft lange Zeit ausfallen. Beim Strom ist dies allerdings nicht der Fall, denn der Netzbetreiber ist gesetzlich verpflichtet, eine Stromversorgung zu gewährleisten. Wer Angst hat, bei den ganzen Sonderangeboten, Wechselprämien und Neukundenboni nur gelockt und mit letztendlich teuren Preisen über das Ohr gehauen zu werden, sollte das Risiko einfach mit kurzen Vertragslaufzeiten minimieren. Wer einmal den Aufwand des Wechsels wagt, der wird sich im Nachhinein über den Schritt freuen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.