dunkin´ donuts

…einer dieser dunkin´ donutsläden hat jetzt auch in frankfurt/m. aufgemacht.

prima, haben wir uns gedacht. wenn man wirklich mal bock auf ein paar „fettkringel mit bunter glasur“ hat, gibt es jetzt wenigstens eine „anlaufstelle“.

deshalb haben wir die neue filiale heute gleich mal angetestet und sind schwer enttäuscht worden.

…nicht von den donuts. die waren okay und so wie wir die „runden dinger“ aus den usa kennen.

nee, das drumherum hat uns sorgen gemacht, zur weißglut getrieben, laut werden lassen und genervt.

zur story:

wir wollten eine box mit sechs donuts ordern. vor dem bestellen war aber erstmal schlangestehen angesagt. ok, no problem.

die vordersten in der schlange verteilten sich auf zuruf des personals auf zwei kassen. soweit, so gut. bis sich plötzlich ´ne lady mit einem kinderwagen an uns und der nicht übersehbaren 10 meter schlange vorbeiquetscht, sich lässig an die linke counterkasse stellt und mal eben ihre bestellung aufgibt.

hey, so kennen wir das nicht! in den usa werden wir, wenn wir drei meter vom bestellcounter wegstehen, trotzdem noch von netten mitmenschen gefragt, ob wir in der line zum bestellen anstehen.

…und hier im ach so disziplinierten germany? eine junge frau, die sich nach einem kleinen einwand meinerseits und den mitschlangestehern keiner schuld bewußt war, steif und fest behauptet hat es gäbe eine zweite (für uns alle unsichtbare) schlange. die hat sich echt heftig und böse verteidigt. ich will jetzt nicht so spießig rüberkommen, aber wenn jemand so dreist drängelt und dann noch unverschämt wird, hört der spaß bei mir sowas von auf!

gut, es ging an die bestellung. eine sechserbox bitte. ähh, boxen sind heute aus, wir können nur in tüten verpacken. wer schon mal mehr als einen glasur-donut in einer papiertüte hatte, weiß wie doll die sich mögen, wenn man die zu hause wieder auseinanderzerren möchte. ey, die wehren sich und kleben wie sau zusammen.

wohl oder übel 2 tüten mit je drei donuts genommen. der typ hinter theke hat aber immer erst nach dreimaliger wiederholung des wunsch-donuts verstanden, was wir gern hätten ( und es dann vollends versemmelt, weil der von sig georderte und geliebte bavarian creme nicht in der tüte war. wurde aber erst zu hause bemerkt).

kein wunder, daß die schlange immer länger wurde.

ihr spezialisten der systemgastronomie und betreiber solcher läden. schon mal drüber nachgedacht, den schlangestehern zettel oder tafeln, bedruckt mit der donutsauswahl, zu überreichen.

beim schlangestehen können die wunschdonuts angekreuzt und dann dem typ hinter der theke überreicht werden.

geht schneller und macht die kundschaft zufriedener. ihr wollt doch geld verdienen, oder?

den weg zum nespresso-shop haben wir uns dann für heute gespart. eine schlange pro tag reicht.

so, das musste mal raus.

wir gehen dann lieber wieder entspannt in übersee zu dunkin donuts und lassen uns gerne 3 meter vor dem laden fragen „excuse me, are you in line?“.

entspannten sonntag wünschen die wohn-blogger

ach ja, die „beute“:

dunkin donuts

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