Küchenrückwand aus HPL-Platten selbst machen

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Um die Arbeitsfläche, Küchenschränke und Anrichte in deiner Küche sauber und frei von Spritzern sowie Schmutz zu halten, benötigst du eine robuste, langlebige und leicht zu reinigende Küchenrückwand. Aber welches Material eignet sich hierfür am besten?

Neben Glas, Ziegeln oder Laminat gibt es auch einige Möglichkeiten aus Kunststoffplatten wie HPL. Welche Vorteile dieses Material mit sich bringt, erfährst du hier.

High Pressure Laminate (HPL): was ist das?

„HPL” beziehungsweise „High Pressure Laminate” ist eine Platte, die aus gepressten Holzfasern und einer Deckschicht aus Phenolharz besteht. Die Holzfasern werden unter hohen Temperaturen und Druck zu Platten gepresst, daher wird HPL auch als „Hochdrucklaminat” bezeichnet.

Da HPL-Platten äußerst robust, wasser- und witterungsbeständig sind, werden sie für Sanitärräume und Küchen oder Außenanwendungen wie Fassaden verwendet.

Vorteile von HPL als Küchenrückwand

Neben seiner großen Farbvielfalt weist HPL eine hohe Stärke und Kratzfestigkeit auf. Da HPL also genauso hart wie Hartholz ist und sich nicht verbiegen lässt, macht dies das Material extrem langlebig (bis zu 30 Jahre). HPL lässt sich zudem sehr einfach montieren, ist preiswerter als Glas oder Laminat und kann einfach gereinigt werden. Dank ihrer großen Witterungsbeständigkeit und Wasserdichtigkeit können HPL-Platten Holzfäule, Schimmel sowie Schmutz der Platte nichts anhaben. Also das perfekte Material für Ihre Küchenrückwand.

Worauf solltest du achten, wenn du dich für eine Rückwand aus HPL entscheidest?

Messe genau ab, welche Größe du für die Rückwand benötigst und überlege auch genau, wie du sie zwischen deiner Küchenarbeitsplatte und deinen Schränken platzieren kannst. Eine gute Vorbereitung ist hier das A und O.

Hast du einen Gasherd? Sollte dieser über einen langen Zeitraum eingeschaltet sein und starke Hitze ausstrahlen, kann dies dafür sorgen, dass sich die Küchenrückwand verformt oder gar schmilzt. Montiere daher die Küchenrückwand am besten zehn Zentimeter hinter dem hintersten Gasbrenner, um den direkten Kontakt zwischen Gasbrenner und Flammen vorzubeugen.

Alternativ kannst du die Rückwand auch mit einer hitzebeständigen Platte, einem sogenannten Blackboard Saver schützen. Solltest du aber ein Keramikkochfeld oder einen Induktionsherd besitzen, hast du nichts zu befürchten. Achte aber auch hier darauf, dass große Pfannen keinen direkt Kontakt mit der Küchenrückwand haben.

Bearbeitung und Montage

Zur Verklebung von HPL-Platten auf deiner Küchenrückwand benötigst du:

  • Montagekleber oder Abstandhalter
  • Burnus Kunststoffreiniger
  • Silikon Dichtmittel
  • (Optional) Stichsäge oder Oberfräse

Im Prinzip kann das Material gegen eine bestehende Küchenrückwand geklebt werden, insofern diese flach ist. Wichtig ist, dass du die Rückseite der HPL-Platten vor der Montage gut säuberst und die Schutzfolie vorab entfernst. Die Vorderseite sollte erst nach der Installation gereinigt werden – ziehe die Schutzfolie erst ab, wenn alles getrocknet ist und behandele die Rückwand anschließend mit einem Kunststoffreiniger.

Ebenso solltest du dich über den Ausdehnungsgrad von HPL erkundigen, damit du weisst, wieviel Platz du zwischen den Platten lassen musst, wenn du mehrere nebeneinander montieren möchtest. Befestige die Oberseiten der HPL-Platten mit Klebeband an der Wand und stütze die Unterseite mit Füllhölzern.

Wenn sich alles an der richtigen Stelle befindet, kannst du die Platten an die Wand kleben. Nachdem alles getrocknet ist, entfernen Sie das Klebeband sowie die Füllhölzer und füllen die offenen Stellen mit Silikon auf.

Eine vollständige Anleitung findest du auf Kunststoffplattenonline.de.

HPL-Platten Zuschnitt nach Maß

Möchtest du deine Küchenrückwand auch mit einem Spritzschutz versehen und dafür HPL-Platten einsetzen? Kunststoffplattenonline.de bietet dir eine große Auswahl an HPL, das kostenlos auf Maß für dich zugeschnitten wird. Die HPL-Platten Zuschnitte sind zudem in vielen verschiedenen Farben und Stärken erhältlich.

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