Da fliegt mir doch das Blech weg

Wer schon ein wenig älter ist und die Hochzeiten der neuen deutschen Welle miterlebt hat, kennt mit Sicherheit den Text des Songs „Das Blech“ von Spliff.

Das wurde ja Anfang der 80er hoch und runter gespielt und die Redewendung ist sogar in die deutsche Jugendsprache eingegangen.

Was das jetzt mit einem wohn-blog zu tun hat, werdet ihr euch fragen. Erstmal nichts, aber mir fiel gerade genau dieses Textstück vom wegfliegenen Blech ein, als ich über´s Wetter der letzten Tage nachgedacht habe.

Bei so einem Wind deckt es ja schon hin und wieder ein paar Dachbleche ab, die vorher als Schutz zum Beispiel für´s Carport dienten.

…und ihr seht, schon sind wir wieder im Thema, denn Dachabdeckungen aus Blech passen sehr wohl zu einem Wohnblog.

Ein Dach mit sogenanntem Trapezblech einzudecken wird ja immer beliebter. Früher hat man das nur bei Industriehallen oder in der Landwirtschaft gesehen.

Mittlerweile werden diese Trapezprofile aber auch sehr oft im privaten Bereich benutzt, weil es eine schnelle und kostengünstige Alternative ist. Carports, Anbauten, kleinen Schuppen, Gartenhütten können mit Profilblechen sehr gut abgedeckt werden. Immer mehr Dachdecker und Zimmerleute sind darauf eingestellt diese Profilbleche zu verarbeiten und können damit perfekt umgehen.

Es ist eine kostengünstige Alternative zu anderen Dachabdeckungen, aber man sollte trotzdem beim Kauf von Trapezblechen zur Dachabdeckung ein paar Hinweise beachten:

1. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass man Qualitätsware bekommt, die in Deutschland hergestellt wurde.

2. Man muss auf die CE Kennzeichnung der Profilbleche achten. Nach der Bauprodukteverordnung dürfen ab 01.Juli 2014 nur noch solche tragenden Profiltafeln verbaut werden, die eine CE Kennzeichung haben.

3. Sucht man im Netz nach Blechen, findet man oftmals Händler, die sehr günstige Preise anbieten. Meist fehlt da aber die CE-Kennzeichnung und die Bleche haben eine geringe Materialstärke.

Es gilt also, vergleichen, nachfragen, eventuell lieber einen Dachdecker zu Rate ziehen, wenn man sich unsicher ist, ob das vermeintliche Schnäppchen wirklich eines ist.

Fazit: Wenn man sich mit dem Gedanken trägt, ein Projekt mit Trapezblech zu starten, sei es für die Carportabdeckung oder für eine ganze Halle, sollte man beim Kauf auf Qualität, die Kennzeichnung und natürlich auch darauf achten, wie die Öko- und Sozialbilanz ist. Ruhig mal nachfragen, wo das Material herkommt, welche Wege es zurückgelegt hat usw.

Ich würde einem Blech aus deutscher Produktion und einem mittleständigen Unternehmen immer den Vorzug geben.

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