Alles auf Anfang, oder so. Was geht ab, 2019?

So, da sind wir wieder.

Unser letzter post hier auf unserem Blog ist schon ein klitzekleine Weile her.

In social media time gerechnet waren die knapp 3 Wochen „Relaxing“ in Thailand schon eine halbe Ewigkeit.

Ehe wir es im Laufe dieser „Gedankenniederschrift“ vergessen: Noch ein nachträgliches Happy New Year für dich, dich und auch dich da drüben.

Habt Spaß in 2019 und macht was draus.  

Wir haben uns neben all dem „Streß“, wie z. B. im Meer zu schwimmen, am Strand zu liegen, mit dem Roller die Insel Koh Lanta abzufahren, lecker zu essen und zu trinken, auch mal ein paar Gedanken gemacht, wie wir hier im nächsten Jahr mit unserem Blog weitermachen möchten.

Ach ja, so ganz nebenbei bemerkt, gibt es dieses Sammelsurium medialer Kuriositäten aus dem DIY, Upcycling, Wohnbereich nun schon seit knapp 10 Jahren. Also um genau zu sein, im März 2019 haben wir 10jähriges. Jawoll!

Als ich, Sven, damals diesen Blog hier gestartet habe, hätte ich nicht gedacht, daß Blogs überhaupt so eine lange Halbwertszeit haben. 

2009 mußte ich noch öfter erklären, was denn überhaupt ein Blog ist und was ich da so treibe. Es ging um so weltbewegende Fragen, wie: “ Heisst es jetzt das Blog oder der Blog“. Es gab diese tolle Blogroll (die es übrigens bei uns immer noch gibt und auch noch lange geben soll. Allerdings müsste die dringend mal überarbeitet werden 😜)

Man kannte damals die wenigen Blogs aus seiner Nische sehr genau und hat sie akribisch verfolgt.

Mein absoluter „hero“ damals, war übrigens das Blog „stylespion“. Die schönen alten Sachen sind leider nicht mehr online zu erreichen. Auch das Interview mit mir im Rahmen der 15 + 1 Serie von Kai Müller ist nicht mehr aufrufbar. Voll schade.

Okay, das war ein wenig history. Und jetzt so?

Logo, in der Zwischenzeit hat sich viel getan in der sozialen Medienwelt, die auch manchmal – verzeiht den Begriff – ganz schön a-sozial sein kann.

Was wir damit meinen?

Naja, in den letzen paar Jahren kommt uns die Hetze nach Followern, Fame und für 15 Minuten mal ein Star zu sein, oftmals ein wenig schräg vor. Instagram und YT haben da auch ihren Teil beigetragen.

Viele Inhalte dort sind so lala. Es wird schwieriger, die wahren Perlen auszumachen, die eine Message und gute Inhalte haben und sich nicht von einem hippen Thema zum nächsten hangeln, nur weil bestimmte Inhalte gerade besonders gut laufen.

Schade auch, dass immer mehr bewegte Bilder und Podcasts konsumiert werden und das Lesen in den Hintergrund rückt. Klar, es ist natürlich einfacher, sich ein Video reinzuziehen, als sich mit einem Text auseinanderzusetzen.

Uns fehlt allgemein die kritische Auseinandersetzung mit Themen.

Alles ist immer schön und toll. Schießt du da mit einem kritischen Kommentar dagegen, wirst du, besonders in FB Gruppen, sofort verbal angegriffen und niedergemacht.

Verdenken kann man die positive „Berichterstattung“ niemandem.

Wer schneidet sich schon gern ins eigene Fleisch. Wenn man als Influencer einer bestimmten „Szene“ für lau oder bedacht mit einer Aufwandsentschädigung auf eine Veranstaltung, ein Treffen oder eine Messe eingeladen wird, berichtet man eher selten darüber, was einem nicht gefallen hat.

Man möchte ja im nächsten Jahr wieder eingeladen werden und nicht als unbequemer Querulant abgestempelt werden.

Schon verständlich, aber irgendwie für uns nicht immer besonders ehrlich.

Aber das ist wohl leider so. Wenn es in erster Linie nur noch um die Kohle geht, wenn man an jeder Ecke des Netzes lesen kann, wie easy es doch sei online Geld zu machen, das man unbedingt aus dem Hamsterrad ausbrechen muss und Influencer werden soll, wenn man für ein paar Kröten oder ein doofes Gadget seine Seele verkauft, wenn sich spätpupertierende Bubis zum Lebenscoach hochstilisieren und dir erzählen wollen, wie das Leben funktioniert, würden wir am liebsten manchmal das ganze Internetz löschen und diesen Typen die Existenzgrundlage entziehen.

Besonders mit Insta taten wir uns bisher schwer und konnten uns aufgrund der Oberflächlichkeit nicht recht anfreunden. Wir haben uns aber vorgenommen, auch diesen Kanal medialer Aufmerksamkeit zu „bedienen“. Alles klar #Instagram2019, wir kommen. Zieh dich schon mal warm an! Just kidding!

So, mal kurz Luft gemacht.

Versteht uns nicht falsch, auch wir haben es gerne, wenn wir gelesen werden und es ist ganz dufte für das eigene Ego, wenn dir Leute sagen, wie toll sie deine Internetpräsenz finden. So ein wenig Bauchpinselei für ein gutes Werk, macht halt schon Freude und Freunde.

Letztendlich möchten wir die Bloggerzeit nicht missen.

Durch wohn-blogger haben wir viele spannende Einblicke bekommen, haben interessante Menschen getroffen, tolle Projekte kennengelernt und unseren eigenen Horizont erweitert. Das wäre definitiv in der „realen“ Welt so nicht passiert.

Es soll jetzt nicht der Eindruck entstehen, dass früher alles besser war und wir völlig frustriert sind über diese social media world. Dann wäre es ja ein leichtes, einfach diesen ganzen „Kram“ nicht mehr zu verfolgen.

Was wir sagen möchten:  Früher war es nicht besser, sondern einfach etwas überschaubarer, ehrlicher und familiärer.

So what,

…wir haben auch in 2019 noch voll Bock drauf, Neues in jeglicher Form zu entdecken und ein paar Netzperlen abzufischen. Deshalb sind wir natürlich auch im 10ten Jahr des Blogs wieder am Start.

Womit wir endlich beim eigentlichen Eingangsthema wären, was denn in 2019 bei uns so abgehen soll. Hier mal ein paar Takte dazu:

Der Fokus soll wieder mehr auf unseren Fundamenten DIY und alternatives Wohnen liegen.

Im Klartext: Wir wollen wieder mehr „bausteln“ (basteln und bauen), Maker vorstellen, spannende Menschen interviewen und besuchen, uns alternative Wohnkonzepte vor Ort anschauen und euch drüber berichten, Artikel rund um die Themen Tiny Houses, Mobilheime, Earthships und Container Living schreiben, unsere einjährige Reise nach Kanada und die USA mit unserem Camper planen und last but not least wieder so oft wie möglich mit unserem Kastenwagen Martha on tour gehen und auf jeden Fall erneut in dieses tolle kleine Land namens Luxemburg düsen, um dort beim Freiheitsmobile-Treffen dabei sein.

(…und kürzere, unverschachteltere Sätze schreiben, das wollen wir auch in 2019. Wird uns aber wahrscheinlich nicht gelingen 😜 )

Ansonsten schauen wir einfach mal, was uns so erwartet in 2019 und freuen uns auf viele interessante Begegnungen und Horizonterweiterungs-Input.

…und ihr so? Was habt ihr vor? Was geht bei euch in 2019? Habt ihr eine Plan?

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

Bleibt uns gewogen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.