Wohnen im Container-Haus – News & ein tolles Projekt in Portugal

Heute wollen wir uns mal wieder ein wenig dem Thema „Container Living“ widmen.

Ist echt eine super spannende Geschichte, aus (alten) Schiffscontainern Raum zu schaffen…

…und diesen Raum in den Containern dann für verschiedenste Möglichkeiten zu nutzen. Die wohl bekannteste Nutzung ist die als Wohnraum.

Die Varianten sind vielfältig: Ein einzelner ausgebauter 20 ft oder 40 ft Container für Singles oder Paare, mehrere nebeneinander und miteinander verbundene Boxen für Familien, gestapelte Shipping Container, die ein „Studentendorf“ ergeben.
Vieles ist möglich, mit diesen genormten Boxen.

Bereits 2014 haben wir das Containerdorf mit dem Projekttitel EBA51 in Berlin besucht und konnten bei einem Rundgang mit dem Bauherren feststellen, daß es sich da durchaus ganz prima wohnen lässt.
Das wurde in Bildern von der Fotografin Laura Deschner festgehalten und später als Story in dem Magazin Couch veröffentlicht.

Hier bei uns und drüben bei re:blog haben wir auch ein paar Sätze dazu geschrieben.

Außer zu reinen Wohnzwecken eignen sich aus- und umgebaute Container aber auch prima als Pop Up Store, Restaurant, Fahrradausstellung oder aber einfach mal als coole Deko, wie z. B. im 25 hours in der Hamburger Hafencity. Da haben wir mal ´ne Nacht verbracht und diese Bilder geknipst:

Wenn du unseren Blog ein wenig verfolgst, hast du vielleicht mitbekommen, daß wir schon lange für diese umgebauten Shipping Container „brennen“ und immer auf der Suche nach Container News und tollen Projekten sind.

Ein schönes Beispiel für einen Container-Umbau haben wir aktuell bei Katja von Peace, Love and Om gefunden.

Katja stellt dort in einer Roomtour das Containerhaus von Tamara und Max vor.

Das autarke Haus, bestehend aus zwei 40 ft Containern und ca. 48 qm Wohnfläche, steht in Portugal. Vorgefertigt wurde es in Deutschland.

Max hat dafür „große Holzkisten“ gebaut, die komplett in die Container geschoben wurden. Also quasi ein Holzcontainer im Blechcontainer.

Auch das siehst du im Video:

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Video-Link: https://youtu.be/WFlrAxlMyW4

Somit ist zwar ein wenig Platz verloren gegangen, weil die Holzwände doch recht dick sind, aber es hat den Vorteil, daß man in der Werkstatt vorproduzieren kann und den Container nicht vor Ort ausbauen muß. Inwieweit das mit dem Raumklima, Schwitzwasser, Kondensation zwischen Holz und Blech funktioniert, wird gerade ausgiebig von Tamara und Max getestet.

Deshalb läuft das Containerhaus auch als Prototyp. Nach ausgiebigen Tests und Erfahrungen möchte Max in Zukunft solche Containerhouses bauen und verkaufen.

Weitere Infos findest du auf der Page von Max –>> mlab.design

Wie es sich in Portugal mit der Genehmigung für solch ein Container-Haus Projekt verhält, ob das Gelände gepachtet oder gekauft wurde und was das Grundstück gekostet hat, hätten wir gerne noch im Video erfahren.

Naja, wir werden da mal nachhaken und überhaupt in naher Zukunft mal kleine Posts raushauen, wo es darum geht, diese ganzen Geschichten rund um den Containerbau abzuklären.

So zum Beispiel, wo man überhaupt die „hardware“, sprich Container herbekommt, ob man besser neue oder gebrauchte Blechboxen nehmen sollte, wie es sich mit dem Baurecht in Deutschland verhält, wie man am besten isoliert, heizt und was so ein Wohncontainer im ausgebauten Zustand kostet.

Also schaut immer mal wieder bei uns vorbei.

Wohnst du im Container?
Wie, du wohnst schon in einem Container und hast Bock deine Erfahrungen mit uns und unserer Community zu teilen? Oder du kennst jemanden, der jemanden kennt, der in der Box lebt? Gut, dann schreib uns eine mail an info@wohnblogger.de

Wir sind da verdammt neugierig drauf!

Stay tuned und recht schönen Dank für die Aufmerksamkeit!

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