Ein paar Gedanken über Fertighäuser oder Home away Home

Mit dem Begriff Fertighaus wird im Allgemeinen ein Haus bezeichnet, das – zumindest in Teilen – werkseitig vorgefertigt an die Baustelle geliefert und dort endmontiert wird, sagt uns Wiki.

Das ist schon eine echt gute Idee, die einzelnen Teile in einer Halle im Trockenen herzustellen, auf einem oder mehreren LKW zu verstauen und an den Ort zu bringen, wo das Haus entstehen soll.

Das Haus wird dann auf dem Bauplatz in relativ kurzer Zeit zusammengebaut und entsteht somit wesentlich schneller, wie zum Beispiel ein Stein auf Stein gemauertes Haus.

Gibt es übrigens schon länger als gedacht, solche Fertighäuser. Bereits 1516 hat sich der clevere da Vinci schon so seine Gedanken über eine Stadt aus zerlegbaren Häusern gemacht.

Klar, wie bei jedem anderen Vorhaben sollte man auch beim Hausbau Vor-und Nachteile abwägen und gewisse Infos einholen.

Ist die Firma, die den Auftrag bekommt seriös? Was haben die bis dato schon gebaut? Bauen die auch mein Traumhaus im Ausland? Kann ja sein, dass man an seinem Lieblingsferienort irgendwo in Spanien ein Ferienhäuschen haben möchte und dafür lieber eine deutsche Firma engagiert, die das in Deutschland vorfertigt und dann vor Ort ruckzuck zusammenbaut.

Weitere Fragen vorab wären, wieviel Einfluss man auf die Raumplanung hat, ob und welche individuellen Wünsche man äußern kann, und mit welchen Mehrkosten zu rechnen ist.

Mittlerweile tummeln sich ja zig Firmen am Markt, auch solche, die kleinere Single- und Modulhäuser bauen und dann komplett anliefern und auf das Fundament vor Ort setzen.

Diese Mini-Häuser werden gerade für Singles immer interessanter und können oft, wenn das Grundstück vorhanden oder bezahlbar ist, eine günstige Alternative zu teurem Wohnraum sein.

…und jetzt nochmal ein paar Gedanken zur aktuellen Situation. Wir hier in D benötigen ja gerade jetzt viel, sehr viel Wohnraum.

Warum kann man nicht ein bezahlbares Mini-Haus entwickeln, welches in Serie vorgefertigt und dann vor Ort von den zukünftigen Bewohnern zusammengebaut wird?

Platz für solche Häuser gibt es doch bestimmt genug und es ist allemal besser, als in einem Zelt oder einer Turnhalle ohne Privatsphäre zu „hausen“.

Separate Dusch- und Toilettenräume/ Küchenbauten für eine bestimmte Anzahl von Häuschen und fertig wär die Laube.

Mag jetzt vielleicht etwas naiv gedacht sein, aber ich denke, so etwas könnte gehen. Weltweit haben sich ja schon einige schlaue Köpfe Gedanken gemacht, wie solche „Emergency Shelter “ aussehen könnten.

…und die Kosten wären meines Erachtens auch nicht höher, als die für eine Zeltstadt.

Wie so etwas ausehen könnte? So vielleicht:

shelter_02 shelter_03

photocredit and Design: Michel Antoun Zateef

via und mehr pics: dornob.com

2 Kommentare

  1. Als ich mir die Bilder angeschaut habe, dachte ich zuerst, es handle sich um ein ausfahrbares Solardach.
    Bei Konzerten oder großen Veranstaltungen könnte man einige der kleinen Häuser auf eine Wiese stellen und vermieten. Interessantes Konzept.

  2. Wir haben uns auch schon häufig über die Fertighäuser informiert und uns mit Fertighaus-Besitzern unterhalten. Allerdings sind wird uns immer noch nicht sicher welchen Weg wir letztendlich gehen werden um das Ziel Eigenheim zu erreichen.

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