Minimieren + kleiner wohnen – ein paar Gedanken und Tipps dazu

Neulich waren wir ja zu Besuch bei „Mobiles Tiny Haus“ in Zierenberg bei Kassel. Dort haben wir uns neben den vielen schönen Tiny Houses, die auf dem Ausstellungsgelände zur Schau standen, auch das Mobilheim „Canada“ angeschaut.

Das war trotz seiner knapp 40 Quadratmeter Wohnfläche echt geräumig. Da war sogar noch eine Sauna im mobilen Haus eingebaut. Die würden wir dann nach außen verlagern bzw eine Faß-Sauna im Garten bauen und den freien Raum als Stauraum für Klamotten und andere Dinge nutzen.

Ein mobile home könnte für uns passen!

Nachdem wir also das wirklich toll eingerichtete mobile Haus besichtigt haben, reift so langsam der Entschluss, in ferner Zukunft von unserem jetzigen Haus auf so eine kleineres Home umzusatteln.

Die Überlegungen sind folgende: Wir sind nicht erst seit wir unseren Van haben, oft unterwegs, sondern waren auch davor schon gerne auf Reisen. Da so nebenbei ein Haus zu unterhalten, also den Garten zu pflegen, hier und da eine Reparatur zu machen, zu renovieren und allgemein in Schuss zu halten, kostet viel Zeit.

Auch die Nebenkosten spielen natürlich bei unseren Überlegungen eine Rolle. Wohnst du kleiner, benötigst du einfach weniger Energie zum Heizen, weniger Strom etc..

…und fast das wichtigste Argument aktuell: Du hast nicht mehr so viele Möglichkeiten, Dinge anzusammeln, zu horten und aufzubewahren. Da fehlt dann einfach der Platz dafür. Das wäre für uns zwar ein großer Schritt unseren Haushalt zu minimalisieren, aber wenn man will, sollte das schon funktionieren.

Minimieren will gelernt sein

Wir fangen ja jetzt schon ganz langsam an, uns von vielen Dingen zu trennen. das ist echt gar nicht so einfach. Lange hatten wir nämlich ein Faible für alte Dinge, wir haben auf Flohmärkten ganz gerne mal Blechschilder gekauft. Auch die kleine Sammlung von VW Käfern wurde so nach und nach erweitert. Aktuell ist das alles schön in Kisten verpackt und wir wissen nicht so recht, wie wir diese Sammlungen loswerden, ohne sie zu entsorgen.

Bei den coolen Accessoires aus den 70ern, die wir uns so nach und nach zugelegt haben, findet sich mit Sicherheit ein Käufer. Das kommt irgendwie nie aus der Mode. Hier bei tapetender70er.de findest du sogar die passenden Tapeten für dein 70er Zimmer.

Ach, weißt du was wir noch en masse zu Hause haben? Solche Wand- bzw Deckenelemente aus Plastik, die Sven mal im Zuge einer Runderneuerung einer Bank von dort angeschleppt hat. Diese Elemente dienten wohl als Schallschutz und sollten obendrein auch noch schick aussehen.

Minimalisieren

Irgendwie sind die ja auch cool, aber  spätestens, wenn wir uns verkleinern wollen, sollten die Dinger weg.

Wer diese Elemente benötigt, kann sich gerne bei uns melden. Wir werden uns schon einig. 

Okay, zurück aus den 70ern in die heutige Zeit.

Was du tun kannst, wenn du minimieren, dich verkleinern, ausmisten oder einfach nur Kram loswerden willst, kannst du prima drüben bei reblog nachlesen. Da gibt es massig Artikel über genau das Thema „Ballast abwerfen“.

Guck da mal vorbei und leg, so wie wir, endlich los.

Wir wissen auch, daß der Anfang hart ist und man zu manchen Dingen eine emotionale Bindung hat, aber was du Jahre schon nicht mehr angehabt, angeschaut, whatever… hast, kann doch weg, oder? Nicht in den Müll. Verkaufen und/oder verschenken wäre doch viel schöner.

Less is more

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