Walk-In Duschen – praktisch und stylish zugleich

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War das Bad früher eher ein funktionaler Raum und die Einrichtung dementsprechend schlicht, zählt es heute zu den wichtigsten Räumen in Haus und Wohnung. Hochwertige Ausstattungen machen das heimische Bad zu einer Art Spa und dienen nicht bloß der persönlichen Hygiene, sondern auch der eigenen Erholung.

Ein wichtiger Bestandteil eines modernen Bades ist die Dusche. Neben den sanitären Anlagen wird die Dusche im Alltag mit am häufigsten genutzt, zwei Drittel aller Deutschen duschen mindestens einmal täglich. So verwundert es nicht, dass es mittlerweile unzählige Möglichkeiten für die perfekte Dusche gibt.

Walk-In-Duschen: Voll im Trend

Wachsender Beliebtheit erfreuen sich bei der Bad-Gestaltung sogenannte Walk-In-Duschen. Walk-In-Duschen zeichnen sich dadurch aus, dass sie ebenerdig begehbar sind und keine höhergelegte Duschwanne den Einstieg erschwert. Duschen dieser Bauart sind in der Regel lediglich von einer Glasscheibe vom Rest des Bades getrennt. Dies hat gleich mehrere Vorteile. Walk-In-Duschen mit einer Glastrennwand vergrößern optisch ein Bad. Insbesondere für kleinere „Nassräume“ ist das ein großer Vorteil, denn geschlossene Duschkabinen machen jeden Raum optisch kleiner.

Ebenerdige Walk-In-Duschen bieten zudem deutlich mehr Flexibilität bei der Bad- und Dusch-Gestaltung. So lassen sich die Tiefe und Breite der Dusche individuell bestimmen, da nicht zwingend Rücksicht auf genormte Duschwannen oder Duschkabinen genommen werden muss. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die Glastrennwand ausreichend groß dimensioniert ist. Ist die Glastrennwand zu klein, wird bei jedem Duschgang das halbe Bad unter Wasser gesetzt und jedem Duschen folgt eine aufwendige manuelle Trocknung des Bades.

Die Qual der Wahl: Mit oder ohne Duschwanne?

Grundsätzlich gibt es bei der Konstruktion der Walk-In-Dusche zwei Möglichkeiten: mit und ohne Duschwanne. Bei der Variante mit Duschwanne werden spezielle, ultra-flache Untergründe verwendet, die eine minimale Einstiegskante haben. Variante 2 ist der komplett bodengleiche Zugang. In der Regel wird bei diesen Walk-In-Duschen das komplette Bad einheitlich gefliest. Lediglich im Bereich der Dusche gibt es rund um den Abfluss ein leichtes Gefälle für den Wasserablauf. Optisch bieten beide Varianten Vorteile, zum Beispiel, wenn die Dusche optisch hervorgehoben oder abgetrennt werden soll oder ein kleines Bad größer erscheinen soll.

In der Regel werden Walk-In-Duschen komplett ohne Duschtür konzipiert und installiert. Auch dies hat praktische und optische Vorteile, da es so keine sichtbare Trennung der verschiedenen Badbereiche gibt. Wer jedoch keinerlei Wasserspritzer im Randbereich der Walk-In-Dusche wünscht, dem sei der Einbau einer gläsernen Duschtür empfohlen.

Behindertengerecht dank bodengleichem Zugang

Walk-In-Duschen haben jedoch nicht nur optische Vorteile, sondern vor allem für Menschen mit Handicap einen ganz entscheidenden Vorteil: sie sind barrierefrei. Durch den bodengleichen Zugang können Menschen, die gehbehindert oder auf einen Rollstuhl angewiesen sind, problemlos die Dusche betreten. Ein unschätzbarer Vorteil, der vor allem bei Neubauten ein Standard geworden ist. Sind Bäder in neuen Häusern ausreichend dimensioniert, wird in der Regel eine offene Walk-In-Dusche verbaut.

Damit die Walk-In-Dusche vollständig behindertengerecht wird, sind weitere Maßnahmen wie das Anbringen von Griffen notwendig. Dazu sollte darauf geachtet werden, dass die Fliesen rutschfest sind, um die Sturzgefahr zu minimieren. Auch die Fugen und Übergänge müssen so eben wie möglich gestaltet werden, damit Menschen mit Handicap keine Probleme bei der Nutzung der Walk-in-Dusche haben.

Ganz gleich, welche Walk-InDusche es am Ende wird, wichtig ist die regelmäßige Pflege des gesamten Duschbereiches, damit die Fugen und Silikone in der Dusche nicht angegriffen werden und die Glastrennwand stets einen perfekten Durchblick bietet.

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