Hoffentlich gut versichert

Ich hatte ja hier geschrieben, dass bei uns an einem Tag im September „Land unter“ war.

Also ein Hagelschauer mit Körnern, so groß wie Golfbälle. Folge: Dach des Freisitzes „zerbombt“.

Gut, wenn man da versichert ist. In unserem Fall griff da die Wohnbebäudeversicherung.

Welche Versicherungen in keinem Haushalt fehlen sollten, lest ihr hier:

Haftpflichtversicherung

Wer einem Dritten einen Schaden zufügt, muss in unbegrenztem Umfang dafür
haften. Bei vielen selbst verschuldeten Schäden kann die Haftpflichtversicherung
die Kosten übernehmen. Für einen geringen jährlichen Beitrag kann man sich und
andere im Haushalt lebende und tätige Personen (Lebens- oder Ehepartner, Kinder,
Haushaltshilfen u. a.) vor Kosten in Millionenhöhe schützen.

Was ist versichert?

Mieter einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses schützt die
Haftpflichtversicherung, wenn einem Dritten ein Schaden entstanden ist, der von
der Wohnung bzw. dem Haus ausging. Der Versicherungsschutz gilt auch, wenn man
Inhaber eines Einfamilienhauses ist und es selbst bewohnt.

Hausrat- und Haftpflichtversicherung im Vergleich

Mit der Hausratsversicherung kann man seinen eigenen Hausrat versichern. Dies
betrifft die Objekte innerhalb der eigenen vier Wände, die nicht dem Vermieter
gehören. Kommen diese zu Schaden, zahlt der Versicherer den bei
Vertragsabschluss bestimmten Betrag.

Bei Schäden an Einbauküchen und weiteren Objekte, die dem Vermieter gehören,
leistet die Hausratsversicherung nicht. Entstehen durch Verschulden des Mieters
Schäden an diesen Sachen, zahlt nur die Haftpflichtversicherung des Mieters.

Forderungsausfalldeckung

Etwa jeder dritte deutsche Haushalt hat keine Haftpflichtversicherung. Diesem
Umstand trägt die Klausel zur Forderungsausfalldeckung Rechnung. Durch sie
begleicht die Versicherung den Schaden, wenn es dem Verursacher nicht möglich
ist, selbst zu zahlen. Man sollte sich also unbedingt für eine
Haftpflichtversicherung entscheiden, die diese Klausel enthält.

Vermieter

Wer eine Eigentumswohnung oder ein Haus vermietet, braucht zusätzlichen
Versicherungsschutz, der eingreift, wenn Mieter durch einen Mangel an der
Wohnung oder am Haus einen Schaden erleiden. Diesen zusätzlichen Schutz erhält
der Vermieter durch einen Prämienzuschlag zur Haftpflichtversicherung oder durch
eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung.

Was ist nicht versichert?

Die Haftpflichtversicherung leistet nicht, wenn den im Vertrag festgelegten
Versicherten(Ehepartner, Kinder..) selbst Schäden entstehen oder sie sich
Schäden gegenseitig zugefügt haben. Ist beispielsweise die mitversicherte
Haushaltshilfe für einen Defekt im Haushalt verantwortlich, springt die
Versicherung nicht ein. Hierfür braucht die Haushaltshilfe eine eigene
Haftpflichtversicherung.

 

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