Hartnäckige Aufkleber-Reste entfernen – so geht´s / Werbung

Werbung

Ob im Kinderzimmer, auf dem Fahrrad oder dem Auto: Aufkleber und Etiketten können ganz schön nerven. Zumindest wenn es darum geht, diese wieder rückstandslos zu entfernen. Die nachfolgenden Tipps sind dabei behilflich, überholte Botschaften und Motive ohne großes Gefummel zu lösen.

Aufkleber und Klebereste: So helfen Hausmittel beim Ablösen

Viele Klebereste können mit Mitteln entfernt werden, welche man bereits im Haus hat. Zu den gängigsten Hilfsmitteln gehören:

• Haartrockner

• Wasser

• Öl

• Alkohol

Zunächst kann man sein Glück mit dem Haartrockner versuchen. Dies hat den einfachen Hintergrund, dass viele Hersteller von Etiketten und Aufklebern einen Schmelzkleber verwenden. Wird dieser erwärmt, kann man den Aufkleber leicht abziehen. Hier kann auch ein flacher Schaber als unterstützendes Hilfsmittel verwendet werden. Einfach den Fön auf die Klebereste halten und warten, bis diese aufgeweicht wurden. Klappt das nicht, kann auch Wasser dabei behilflich sein, die Rückstände zu lösen.

Viele Klebemittel werden auf wasserlöslicher Basis hergestellt

Wasser erweist sich ebenfalls als nützliches und komplett unbedenkliches Hausmittel, wenn es den lästigen Kleberückständen von Etiketten und Aufklebern an den Kragen gehen soll. Denn viele Klebstoffe sind wasserlöslich und lassen sich dementsprechend ohne Chemikalien entfernen. Um die Wirkung zu verstärken, bietet sich jedoch ein Tropfen Spülmittel aus der Küche an.

Kleber gegen Kleber: Ein Tesastreifen kann helfen

Bringt auch Wasser nicht den gewünschten Erfolg, kann Tesafilm dabei behilflich sein, die Spuren zu beseitigen. Dazu einfach ein Stück Tesafilm abreißen oder -schneiden und mit der Klebeseite fest auf die Aufkleberreste drücken. Anschließend mit einem Ruck abziehen. Die fiesen Überbleibsel sollten nun am Klebeband-Streifen haften.

Fettige Hausmittel für die Aufkleber-Entfernung

Handelt es sich um einen fettlöslichen Kleber, können auch Hausmittel aus dem Kühlschrank helfen. Zum Beispiel Margarine, Butter oder Speiseöl. Aufkleber oder Etiketten aus Papier können einfach mit einer der Substanzen eingerieben werden. Nach einer kurzen Einwirkzeit sollte sich das Fett mit dem Kleber verbunden haben und diesen lösen. 

Die Aufkleberreste sollten sich dann kinderleicht entfernen lassen. Handelt es sich um einen Aufkleber aus Kunststoff, hilft nur das Speiseöl. Alternativ kann auch Orangenöl genutzt werden, um die Etikette zu lösen. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass das flüssige Fett besser hinter den Aufkleber aus Kunststoff laufen kann, um den Kleber zu lösen.

Wenn nur noch die chemische Keule helfen kann

Wenn aber alle Hausmittel nicht mehr helfen, können andere Mittel eingesetzt werden, zum Beispiel Nagellackentferner. Aber auch Spiritus und Waschbenzin können verwendet werden, um hartnäckige Klebereste rückstandslos zu entfernen. Dabei erweist es sich als hilfreich, wenn die Ecken vor der Behandlung mit Nagellackentferner oder Spiritus etwas gelöst werden. Zum Beispiel mit einem flachen Schaber. Dann haben beide Substanzen bessere Möglichkeiten, sich hinter dem Etikett abzusetzen und sich dort mit dem Kleber zu verbinden.

Ein weiteres Lösungsmittel ist Aufkleber-Entferner. Er entfernt Klebeleim, Teerflecken, Öl und Schmierstoffe. Man lässt den Entferner zum Beispiel auf  Klebeetiketten kurz einwirken und kann danach das Etikett problemlos abziehen.

Achtung: Vor der Benutzung von Entfernern, ob nun Haushaltsmittel oder andere Entferner muss sichergestellt werden, dass die Oberfläche auf welcher sich der Aufkleber befindet, dadurch nicht beschädigt wird. Das gilt vor allem für Lackoberflächen und Kunststoffbeschichtungen.

Alle Mittel nur behutsam einsetzen

Nagellackentferner kann unerwünschte Nebeneffekte mit sich bringen, indem die Oberfläche angegriffen wird. Das gilt vor allem für sehr glatte und polierte Oberflächen. Aber auch Waschbenzin kann eine glänzende Oberfläche ermatten lassen, wodurch diese stumpf wird. Das betrifft auch vermeintlich harmlose Substanzen, wie Butter oder Margarine, welche unschöne Flecken hinterlassen können. Wenn Sie zu professionellen Mitteln greifen, dann beachten Sie die Gebrauchshinweise.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.