Aufräumen, aussortieren, ausmisten. Entrümpeln, the easy way!

Aufräumen, aussortieren, ausmisten, Dinge in der eigenen Wohnung reduzieren, um sich ein wenig Platz und ein besseres Gefühl zu verschaffen, ist ein großes Thema. Großes Thema, ja. Besonders beliebt eher nicht. Jedenfalls wenn wir von uns ausgehen.

Trotzdem bleibt einem nichts anderes übrig, wenn man sich verkleinern will oder muß, als einfach loszulegen und sich von einigen angesammelten Dingen zu trennen.

Wenn du erstmal begonnen hast, wirkt jedes entsorgtes oder über Online-Verkaufsplattformen verkauftes Hab und Gut, wie ein Befreiungsschlag. Das kann dann unter Umständen sogar richtig Spaß machen, besonders, wenn du dann auch noch ein wenig Geld damit verdienst.

Hast du selber keine Lust oder dir fehlt schlicht und ergreifend die Zeit, dann lass eine Firma für Entrümpelungen ran. Die machen das jeden Tag und wissen, wo und wie sie loslegen müssen.

Wenn du erst mal selber loslegen willst, funktioniert das am besten mit ein paar einfachen Methoden. Wir haben uns mal umgeschaut und geguckt nach welchem Schema du vorgehen kannst, welche Hilfen, Tricks, Tipps und Hacks es gibt, um die Sache ein wenig zu vereinfachen.

Schritt für Schritt loslegen

Fange in einem Zimmer mit deiner Entrümpelungs-Aktion an. Lege zum Beispiel als erstes im Schlafzimmer mit dem Kleiderschrank los und schau, welche Klamotten du schon ewig nicht mehr getragen hast. Sortiere aus, mach verschiedene Stapel für Flohmarkt, für die Altkleidersammlung und für Kleidung, die du niemandem mehr anbieten kannst und die direkt in die Tonne wandern sollen.

Wenn du das erledigt hast, organisierst du deinen Schrank neu und bastelst dir ein paar Hilfen, um deine Schubladen besser „bestücken“ zu können.

Guck mal, aus ein bisschen Karton haben wir einen Schubladenteiler gemacht. damit hat die Sucherei ein für alle mal ein Ende.

Schubladenteiler Schubladenteiler1

Bist du dann bei deiner Aufräum-Aktion im Wohnzimmer gelandet, kannst du deine Kabel prima mit folgendem einfachen Hack übersichtlich in einer Schublade aufbewahren. Vorher solltest du natürlich noch schauen, ob du alte Kabel entsorgen kannst. Glaube uns, das Ladekabel von deinem „Nokia-Knochen“ von 1995 brauchst du wirklich nicht mehr.

Alle anderen Kabel kannst du zum Beispiel in leere Klorollen packen. Guckst du hier:

Entrümpeln

Das waren jetzt nur mal zwei ganz schnelle Hacks, um deine Schubladen aufzuräumen. Noch viele weitere Tipps und Hacks hält das netz für dich bereit. Schau einfach bei Pinterest und YouTube vorbei. Da bekommst du massig Input zu dem Thema Entrümpelung, Ausmisten, Aufräumen.

Hier nochmal die wichtigsten Grundsätze, die du bei deiner Aktion beachten solltest:

1. Nimm dir einen ganz kleinen Teil in deiner Wohnung vor. Die Schreibtisch-Schubladen zum Beispiel.

2. Mach dir Musik an, da läßt sich einfach besser arbeiten.

3. Bleibe in einen Zimmer und lass dich nicht ablenken.

4. Räume erstmal alles aus der Schublade.

5. Sortiere die Gegenstände in drei Rubriken: Müll, Verschenken / Verkauf / Spende, Behalten.

6. Säubere die Schublade und teile sie mithilfe von kleinen Pappkisten oder Kartonstreifen in verschiedene Abteilungen ein.

7. Räume das, was du behalten möchtest, wieder ein.

8. Entsorge den Müll sofort, bringe Elektrogeräte auf den Wertstoff-Hof.

9. Verkaufe oder verschenke die aussortieren Dinge zeitnah.

10. Nimm dir nicht zu viel vor, mach lieber kleine Schritte.

  • Ganz wichtig: Damit es in Zukunft erst gar nicht zu solchen Entsorgungsaktionen kommt, konsumiere weniger und bewusster.

  • Überlege, was du wirklich benötigst.

  • Gib für jeden neu gekauften Gegenstand einen anderen weg.

  • Trenne dich jeden Tag von einem Gegenstand.

Wie schon weiter oben erwähnt, mußt du die aussortierten Dinge ja nicht wegwerfen.

Verkaufe sie doch einfach über Kleinanzeigen in der örtlichen Zeitung, auf dem Flohmarkt oder im Internet oder frage Freunde und Bekannte, ob du Ihnen etwas davon schenken darfst.

Bei uns im Dorf haben wir jetzt auch schon des öfteren gesehen, daß nicht mehr benötigtes Zeug einfach vor das Haus gestellt wird, versehen mit einem Zettel „Kostenlos“ oder „Nimm mich mit“.

Das funktioniert super. Du bist deinen Kram los und ein anderer kann vielleicht genau diesen“Kram“ gebrauchen. Klassische win-win Situation. Und völlig kostenfrei noch dazu!

Also leg los, auch wenn es am Anfang sauschwer fällt. Du wirst merken, wie befreiend so eine kleine Minimalisieren sein kann.

1 Kommentare

  1. Pingback: DIY, minimieren und ein Hofflohmarkt | wohn-blogger

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